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Jazz­fes­ti­val 2025 — Lotus Flower Trio & daoud

Samstag | 18. Oktober 2025
20:00 Uhr
EINTRITT 31,5 | ERM 29,5 | MITGL 26,5

Jazz­fes­ti­val 2025 — Lotus Flower Trio & daoud

BAND 1 — Lotus Flower Trio

Eine musi­ka­li­sche Hom­mage an berühm­te Kämp­fe­rin­nen und Kämp­fer wie Rosa Parks, die Mad­res de Pla­za de Mayo oder Nel­son Man­de­la – Leucht­tür­me sozia­ler und poli­ti­scher Bewe­gun­gen – hat der in Paris leben­de Pia­nist Bru­no Ange­li­ni geschaf­fen. Sei­ne Kom­po­si­tio­nen wer­den in einem außer­ge­wöhn­lich besetz­ten Trio gespielt: gemein­sam mit den Saxo­pho­nis­tin­nen Saki­na Abdou aus Lil­le und Ange­li­ka Nie­scier aus Köln ent­steht ein kraft­vol­ler, zugleich sen­si­bler Klang­raum. Ange­li­ni, der erst mit Anfang zwan­zig zum Jazz fand, wur­de von sei­nem Kla­vier­leh­rer Sam­my Aben­aïm – einem sephar­di­schen Musi­ker aus Marok­ko – geprägt. Aben­aïm ver­mit­tel­te ihm eine Phi­lo­so­phie des genau­en Hin­hö­rens, der Reso­nanz und der bewuss­ten Klang­ge­stal­tung: „Nie einen Ton spie­len, den man nicht wirk­lich meint.“ Die­ses Prin­zip prägt Ange­li­nis Musik bis heu­te.

// Pia­no & Kom­po­si­ti­on — Bru­no Ange­li­ni
// Tenor­sa­xo­phon — Saki­na Abdou
// Alt­sa­xo­phon — Ange­li­ka Nie­scier

BAND 2 — daoud

daoud hat sich den Ruf des Enfant ter­ri­ble des fran­zö­si­schen Jazz erspielt, indem er Jazz mit Ein­flüs­sen aus Hip-Hop, R’n’B und Elek­tro­nik ver­mischt und sich von Absur­di­tä­ten und dem Akt des Schei­terns für sei­ne Kom­po­si­tio­nen inspi­rie­ren lässt, die Puris­ten weni­ger gefal­len dürf­ten. So kommt sei­ne Musik fröh­lich, posi­tiv und tanz­bar und vol­ler Emo­tio­nen daher, ohne auf Stil­schub­la­den zu ach­ten und Pop, Jazz, Rock, Groo­ve und Fusi­on mit gehö­ri­gem Witz zu ver­quir­len. Sein in die­sem Som­mer erschei­nen­des Debut­al­bum auf dem deut­schen Jazz­la­bel Act „ok“ sei ein Jazz­al­bum mit Pop-Den­ke, heißt es. Die Ver­bin­dung aus Komik und Tra­gik der Figur des trom­pe­te­spie­len­den Clowns war für daouds Hal­tung zur Musik stets ein Vor­bild und kommt auf „ok“ über­zeu­gend zum Klin­gen.

// Trom­pe­te — daoud
// Key­boards — Tho­mas Peri­er
// Kon­tra­bass — Lou­is Navar­ro
// Drums — Quen­tin Brai­ne

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