Das Trio mit Urs Leimgruber, Jacques Demierre und Thomas Lehn ist eine Fortsetzung des Quartetts, das mit dem Ende 2024 verstorbenen Bassisten Barre Phillips die Kunst der freien Improvisation bis insfast Unhörbare auslotete. Ohne den frei swingenden Zen-Bass von Phillips wirkt die Musik des Resttrios noch entrückter, vergeistigter, andererseits auch klarer und ungemein transparent. Die drei Musiker bewegen sich konzentriert und wagemutig wie die tollkühnsten Freikletterer in der Wand und legen Routen zurück, die auf keiner Landkarte verzeichnet sind. Wie sie das schaffen, wie es dort aussieht und wie es sich anfühlt, wie jeder von ihnen genau das Nötige oder Überraschende beiträgt, damit ihre Musik unter Spannung bleibt: das erweist sich nicht nur als Herausforderung, sondern immer wieder auch als ein Genuss für die Zuhörenden. „Die ausgefeilte Klangkunst,das dynamische Spektrum und die Space-Architekturen dieses Trios sind einzigartig“, bilanziert Pirmin Bossart auf JazzNMore.
//Urs Leimgruber — Sopransaxophon
//Jacques Demierre — Verstärktes Spinett
//Thomas Lehn — Analoge Synthesizer
Mit Unterstützung der Pro Helvetia und der SUISA-Stiftung

