Jazz­club Karls­ru­he

Pro­gramm

BLUES­NIGHT: Ali Nean­der Organ Quar­tet

17. Janu­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 22 | ERM 20 | MIT­GL 17

Mit einem neu­en, fri­schen Pro­jekt ver­bin­det Gitar­rist und Grün­dungs­mit­glied der Rod­gau Mono­to­nes zwei Gene­ra­tio­nen („Zwei alte Fau­sel, zwei jun­ge Hüp­fer“) und sorgt für gut­ge­laun­tes Auf­hor­chen. Mit dem alten Hasen Ralf Gust­ke am Schlag­zeug und der jun­gen Tas­ten-Hoff­nung Robert Schip­pers an der Orgel hat der auch durch sei­ne Zusam­men­ar­beit mit Kol­le­gen wie Moses Pel­ham, Edo Zan­ki oder Hell­mut Hatt­ler bekann­te Musi­ker ein klas­si­sches Jazz-Orgel­trio zusam­men­ge­stellt, das mit der Sän­ge­rin Caro Trisch­ler sei­ne beson­de­re Note erhält. Die tur­bu­len­te Mischung der Band aus Jazz, Soul, Funk, Fusi­on und Latein­ame­ri­ka­ni­schem pen­delt zwi­schen atmo­sphä­ri­schen Songs und vir­tuo­sem Zusam­men­spiel und klingt “ein biß­chen so als hät­te Tony Wil­liams Life­time Rickie Lee Jones als Sän­ge­rin dabei“, wie Ali Nean­der kom­men­tiert. // Gitar­re — Ali Nean­der // Gesang — Caro Trisch­ler // Orgel — Robert Schip­pers // Schlag­zeug — Ralf Gust­ke

Kon­zert

CRANK! Big­band

18. Janu­ar | 19:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Der Karls­ru­her Saxo­fo­nist und Band­lea­der Chris­ti­an Steu­ber ver­eint in sei­nem Big­band-Pro­jekt das Who’s Who der süd­deut­schen Big-Band-Sze­ne zu einer erstaun­lich jun­gen, ver­sier­ten und vor Spiel­freu­de über­ko­chen­den For­ma­ti­on. Vie­le der Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler haben Steu­ber in den Jugend­jazz­or­ches­tern von Rhein­land-Pfalz und Baden-Würt­tem­berg oder dem Bun­des­jazz­or­ches­ter als Saxo­pho­nist oder als Dozent ken­nen­ge­lernt. Die gemein­sa­me Lei­den­schaft wur­de zum Motor für das Pro­jekt, das einer­seits die Tra­di­ti­on der gro­ßen Big­bands zele­briert, sich ande­rer­seits auch moder­ne­ren Strö­mun­gen zuwen­det. // Reeds: Kers­tin Habe­recht, Judith Köh­rer, Cle­mens Köh­ler, Leon Wink­ler, Sebas­ti­an Nag­ler // Bones: Mar­cus Franz­ke, Juli­an Gar­hö­fer, Wil­li Poh, Kai Baum­gar­ten // Trumpets: Chris­ti­an Felz, Robert Men­ges, Micha­el Ham­mer, Han­nah Mara­dei-Gon­za­lez // Rhythm: Lukas DeRungs, Alfred Mül­ler, Rosan­na Zacha­ri­as, Micha­el Mischl // Vocals: Marei­ke Rie­gert // Con­duc­tor: Chris­ti­an Steu­ber

Jazz­clas­six — Michel Leg­rand

19. Janu­ar | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Fast jede und jeder kennt Musik von Michel Leg­rand, doch der Name des 2019 ver­stor­be­nen fran­zö­si­schen Pia­nis­ten und Kom­po­nis­ten ist nur weni­gen bekannt. Der 1932 in Paris gebo­re­ne Musi­ker stand mit Jazz­grö­ßen wie Djan­go Rein­hardt, Donald Byrd, John Col­tra­ne und Bar­bra Strei­sand auf der Büh­ne. Vie­le sei­ner Kom­po­si­tio­nen wur­den durch dut­zen­de Film­klas­si­ker zu Welt­hits. Sei­ne Musik war emo­ti­ons­ge­la­den, vol­ler Sehn­sucht, Pathos und Lei­den­schaft. Pia­nist Kon­rad Hinsken, Lukas Hat­zis am Kon­tra­bass und Drum­mer Juli­an Losig­keit unter­neh­men den span­nen­den Ver­such, die­se gro­ße Musik des 20. Jahr­hun­derts in ein neu­es, dem 21. Jahr­hun­dert ent­spre­chen­des Gewand zu packen, ohne deren Gefüh­le und Zeit­lo­sig­keit preis­zu­ge­ben. //Konrad Hinsken: Pia­no //Lukas Hat­zis: Bass //Julian Losig­keit: Drums

Koope­ra­ti­on

Jugend Jazzt Wett­be­werb

24. Janu­ar | 10:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

10–12:40 Uhr und 14:30–16:30 Uhr (Vor­spie­le Com­bos); 20 Uhr Jazz­abend mit der Gewin­ner­band und der Juror-innen-Com­bo: Nach­wuchs auf die Büh­ne! Erst­mals ist der Karls­ru­her Jazz­club Aus­tra­gungs­ort des für Com­bos und Solis­tin­nen und Solis­ten aus­ge­schrie­be­nen Jugend jazzt south-west-Wett­be­werbs. Am Sams­tag sind erst mal die Com­bos dran, um in einer knap­pen hal­ben Stun­de ihr Kön­nen unter Beweis zu stel­len. Am Abend gibt es dann ein Kon­zert, bei dem die Ergeb­nis­se bekannt gege­ben wer­den, der von der Heming­way-Lounge gestif­te­te Son­der­preis über­reicht wird, und die Gewin­ner­band sowie eine Juro­rin­nen/­Ju­ro­ren-Com­bo auf­spie­len. Der Gewin­ner­band winkt unter ande­rem das Ticket zur Bun­des­be­geg­nung, die 2026 in Karlsruhes Part­ner­stadt Hal­le an der Saa­le statt­fin­det. Am Sonn­tag folgt das Vor­spiel der jun­gen Solis­tin­nen und Solis­ten, die jeweils 15 Minu­ten bekom­men. Sowohl tags­über, als auch beim Jazz­abend ist Publi­kum herz­lich will­kom­men. Juro­rin­nen-Com­bo: //Sarah Lip­fert — Vocals //Peter Lehel — Sax //Daniel Prandl — Pia­no //Judith Gold­bach — Bass //Markus Fal­ler — Drums Com­bo­wer­tung 10:00–10:25 — Jaz­zem­ble 10:45–11:10 — Kar Mann Coll­ec­ti­ve 11:30–11:55 — Style & Groo­ve Jazz-Com­bo des Carl-Benz-Gym­na­si­ums Laden­burg 12:15–12:40 — Mar­tin Wick Quar­tett Mit­tags­pau­se 14:30–14:55 — Eisen­berg-Ver­nuc­cio Pro­ject 15:15–15:40 — Com­bo des Gym­na­si­ums Plochin­gen 16:00–16:25 — Özbak­ir Quar­tett 20 Uhr — Jazz­abend mit der Gewin­ner­band und der Juror-innen-Com­bo

Koope­ra­ti­on

Jugend Jazzt Wett­be­werb

25. Janu­ar | 10:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

10–12:45 Uhr und 14:30–17:30 Uhr (Solo-Vor­spie­le) Nach­wuchs auf die Büh­ne! Erst­mals ist der Karls­ru­her Jazz­club Aus­tra­gungs­ort des für Com­bos und Solis­tin­nen und Solis­ten aus­ge­schrie­be­nen Jugend jazzt south-west-Wett­be­werbs. Am Sams­tag sind erst mal die Com­bos dran, um in einer knap­pen hal­ben Stun­de ihr Kön­nen unter Beweis zu stel­len. Am Abend gibt es dann ein Kon­zert, bei dem die Ergeb­nis­se bekannt gege­ben wer­den, der von der Heming­way-Lounge gestif­te­te Son­der­preis über­reicht wird, und die Gewin­ner­band sowie eine Juro­rin­nen/­Ju­ro­ren-Com­bo auf­spie­len. Der Gewin­ner­band winkt unter ande­rem das Ticket zur Bun­des­be­geg­nung, die 2026 in Karlsruhes Part­ner­stadt Hal­le an der Saa­le statt­fin­det. Am Sonn­tag folgt das Vor­spiel der jun­gen Solis­tin­nen und Solis­ten, die jeweils 15 Minu­ten bekom­men. Sowohl tags­über, als auch beim Jazz­abend ist Publi­kum herz­lich will­kom­men. 10:00 — 10:15 Fabio Müscher — Pia­no 10:30 — 10:45 Mathis Ryll — Saxo­phon 11:00 — 11:15 Fran­zis­ka Krie­ger — Piano/Gesang 11:30 — 11:45 Mika Klai­ber — Saxo­phon 12:00 — 12:15 Adri­an Cap­ru­ta — Pia­no 12:30 — 12:45 Jakob Koll­mar — Kor­nett Mit­tags­pau­se 14:30 — 14:45 Lena-Marie Bro­datsch — Gesang 15:00 — 15:15 Roman Sebas­ti­an Dum­ea — Alt Sax 15:30 — 15:45 Frie­de­ri­ke Stö­cker — Gesang 16:00 — 16:15 Johan­nes Mar­tin — Trom­pe­te 16:30 — 16:45 Joel Paw­lak — Pia­no 17:00 — 17:15 Xenia Mül­ler — Gesang

Kon­zert

Jazz und Lite­ra­tur

Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he

25. Janu­ar | 11:00 Uhr

Ein­tritt: gemäß Koope­ra­ti­ons­part­ner

Lesung aus „Nachts ist es lei­se in Tehe­ran“ von Shi­da Bazyar Tehe­ran, 1979: Behs­ad, ein jun­ger Revo­lu­tio­när, fin­det in der muti­gen Nahid die Lie­be sei­nes Lebens. Nach der Macht­über­nah­me der Mul­lahs flie­hen sie nach Deutsch­land, wo ihre drei Kin­der zwi­schen den Wel­ten auf­wach­sen. Bazyars viel­stim­mi­ger Roman spannt einen Bogen über vier Jahr­zehn­te und erzählt dabei von Unter­drü­ckung, Wider­stand und dem unbe­ding­ten Wunsch nach Frei­heit. Jazz­klän­ge von Musiker:innen des Jazz­clubs Karls­ru­he ver­bin­den sich vier­mal im Jahr mit lite­ra­ri­schen Tex­ten, gele­sen von Schauspieler:innen des Ensem­bles. Die Beglei­tung der Lite­ra­tur durch Jazz kre­iert eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re. Gele­sen von: // Jean­ne-Marie Bert­ram // Timo Tank. Musik: // Trom­pe­te / Flü­gel­horn — Ger­not Zieg­ler // Kla­vier — Kurt Eis­feld //Bass — Robin Mock //Schlagzeug — Jona­than Zacha­ri­as In Koope­ra­ti­on mit dem Badi­schen Staats­thea­ter Karls­ru­he Dau­er: 2h 00, 1 Pau­se Ort: Neu­es Entrée, Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he Tickets

Kon­zert

Soul­ca­fé Karls­ru­he

26. Janu­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Fet­te Blä­ser­riffs, eine bes­tens ein­ge­spiel­te Rhyth­mus­grup­pe und die warm klin­gen­de Gesangs­front las­sen tot­ge­glaub­te Soul-Klas­si­ker in fri­schen Arran­ge­ments neu auf­le­ben. Fei­ne Groo­ves, kna­cki­ger Funk und souli­ger Jazz lie­ßen Soul­ca­fé zum Funk- und Soul-Flagg­schiff der Karls­ru­her Sze­ne wer­den. Seit 2008 bie­tet die von Niklas König (ehem. Braun) gegrün­de­te Local-Hero-All­star-For­ma­ti­on bestän­dig einen monat­li­chen Erfolgs­abend im Pro­gramm des Jazz­clubs. // Gesang — Mela­nie Han­ke, Tunc Süzer, Oli­ver Fischer // Key­boards — Alex­an­der Krieg, Chris­ti­an Struck // Schlag­zeug — Thors­ten Rhein­schmidt // Per­kus­si­on — Andre­as Hirth // Saxo­fon, Trom­pe­te, Posau­ne — Flo­ri­an Wol­pert, Sean Ian Gupt­ill, Chris­ti­an Felz, Mar­cus Franz­ke // Gitar­re — Mathi­as Loris // Bass — Niklas König Tickets s.o. -> oder unter Reser­vix https://jazzclub.reservix.de/p/reservix/event/2478130

Kon­zert

Die UMBO Show

28. Janu­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 27,5 | ERM 25,5 | MIT­GL 22,5

Das Jahr fängt gut an. Denn UMBO hat in sei­ner Show dies­mal einen beson­ders pro­mi­nen­ten Gast. Roh, echt und vol­ler Ener­gie prä­sen­tiert sich Andre­as Küm­mert, der mit sei­nem neu­en Live-Dop­pel-Album “Ein Leben, das atmet, eine Stim­me, die es erzählt” im Gepäck auf gro­ßer Tour­nee ist und einen Zwi­schen­stop im Jazz­club ein­legt. 2013 gelang dem bäri­gen Main­fran­ken der Durch­bruch, als er mit „Simp­le Man“ die TV-Show „The Voice Of Ger­ma­ny“ gewann. Seit­dem hat er sich durch sei­ne unver­wech­sel­ba­re Stim­me, eine beein­dru­cken­de Blues-Gitar­re und sei­ne zeit­lo­sen Lie­der längst eta­bliert und ist anders als vie­le Teil­neh­mer der­ar­ti­ger TV-For­ma­te nach wie vor erfolg­reich. Umrahmt wird der Abend von einer illus­tren Run­de aus Musi­kern der hei­mi­schen Side­man-Sze­ne und dem schlag­fer­ti­gen Gast­ge­ber UMBO.

Kon­zert

Par­zhu­ber Trio

29. Janu­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 23,5 | ERM 21,5 | MIT­GL 18,5

Mit Fabi­an Dudek und Oli­ver Lutz hat der Wahl­köl­ner Schlag­zeu­ger und Klang­tüft­ler Alex­an­der Par­zhu­ber wäh­rend sei­nes Stu­di­ums zwei Weg­ge­fähr­ten mit sehr eigen­stän­di­gen Stim­men gefun­den. In der redu­zier­ten Beset­zung mit Schlag­zeug, E‑Bass und Alt­sa­xo­phon schaf­fen es die drei voll Expe­ri­men­tier­freu­de Gen­re­gren­zen zu über­win­den. Sie schöp­fen aus dem rie­si­gen Pool der frei­en Impro­vi­sa­ti­on, des Hip Hop und Modern Jazz sowie des Retro­fu­si­on der 80er- und 90er-Jah­re. Das gemein­sa­me Debüt­al­bum bedient sich der „Snap-Rea­ding Method“, einem Ver­fah­ren aus der mathe­ma­ti­schen Beob­ach­tungs­theo­rie, das das Par­zhu­ber Trio auf das musi­ka­li­sche Agie­ren über­trägt: Jeder Ton, jeder Rhyth­mus ist Teil einer momen­ta­nen Ent­schei­dung — blitz­schnell, intui­tiv, hoch­prä­zi­se. //Alexander Par­zhu­ber: Schlag­zeug //Oliver Lutz: E‑Bass //Fabian Dudek: Alt­sa­xo­phon

Sun­day After­noon Jam

1. Febru­ar | 17:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

In Ergäng­zung zum Young Lions Work­shop, rich­tet sich die­ser Work­shop an jazz­be­geis­ter­te Ama­teur­mu­si­ker, die schon in Lohn und Brot ste­hen. Wer schon Erfah­run­gen mit ein­fa­chen Jazz­stan­dards hat, sich aber bis­her noch nicht auf die Büh­ne einer Ses­si­on getraut hat oder Neu­es ler­nen will ist hier genau richtig um sich mit den die unge­schrie­be­nen Regeln und Grund­la­gen des Zusam­men­spiels ver­traut zu machen. The­men sind: Abläu­fe, Reper­toire, Solo­auf­bau und Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der Büh­ne. Wer sich dann sicher genug fühlt kann dann am Tag dar­auf bei der Ses­si­on im Jazz­club am Mon­tag um 20.00 Uhr mit­spie­len. Da die Teil­neh­mer­zahl begrenzt ist wird um recht­zei­ti­ge Anmel­dung per Mail mit Anga­be von Namen und Instru­ment an hier kli­cken… @jazzclub.de gebe­ten. Der Work­shop fin­det jeweils am ers­ten Sonn­tag des Monats von 17.00 – 19.00 Uhr statt. Der Work­shop ist kein Kon­zert und daher ohne Publi­kum und nur für Work­shop­teil­neh­mer Auf­bau­hel­fer ab 16.30 Uhr sind herz­lich will­kom­men.

Work­shop

Young Lions Work­shop

2. Febru­ar | 17:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Die­se Ver­an­stal­tung ist ein Work­shop, kein Kon­zert und fin­det daher ohne Publi­kum statt. Du möch­test ger­ne auf einer Jazz-Ses­si­on spie­len, fühlst dich aber noch etwas unsi­cher vor Publi­kum? Du möch­test erst mal meh­re­re Chan­cen haben, etwas zu pro­bie­ren? Dann bist du bei unse­rem Work­shop vom Jazz­club Karls­ru­he für jun­ge Jazz­mu­si­ker genau richtig. Sicher­lich hast du schon eini­ge Jazz­stan­dards flei­ßig zu Play­backs geübt. Ein Stück kann sich aber, wenn man es mit ande­ren „ech­ten“ Musi­kern spielt, die man noch dazu meist nicht kennt, kom­plett anders anfüh­len als beim Üben zuhau­se. Wie reagie­re ich dar­auf, wenn der Drum­mer plötz­lich einen ganz ande­ren Groo­ve als den gewohn­ten spielt? Wie mache ich mein Solo mög­lichst attrak­tiv? Wie „ver­kau­fe“ ich mei­ne instru­men­ta­len Fähig­kei­ten am bes­ten? Wie wird der Ablauf eines Stü­ckes wäh­rend des Jamens spon­tan gestal­tet? Wel­che Hand­zei­chen gibt es, z.B. für „Tra­ding Fours“ oder die Rück­kehr zum The­ma? Wie mache ich Intros, Schlüs­se? Unser Dozent Ger­not Zieg­ler probt mit euch gän­gi­ge Stan­dards und erklärt dir unge­schrie­be­ne Geset­ze und die Grund­la­gen für das Spie­len auf einer Jazz-Ses­si­on. Wer sich dann sicher fühlt, spielt dann im Anschluss nach dem Work­shop um 20 Uhr auf der „gro­ßen“ Ses­si­on. Wer? Der Work­shop rich­tet sich an jun­ge Jazz­mu­si­ker wie Schü­ler, Azu­bis, Stu­die­ren­de, die noch kein eige­nes Geld ver­die­nen und ist daher kos­ten­frei. Ihr könnt aber auch ger­ne einen Obo­lus in die Ein­tritts­box des Jazz­clubs wer­fen. Da die Teil­neh­mer­zahl lei­der begrenzt ist, bit­te recht­zeit, am bes­ten min­des­tens eine Woche vor­her, per E‑Mail anmel­den. Dazu ein­fach eine kur­ze Mail an hier kli­cken… @jazzclub.de unter Nen­nung des Namens, Instru­ments und Alters schi­cken. Wann? Monat­lich Jeweils vor der monat­li­chen Jam-Ses­si­on des Jazz­clubs Karls­ru­he (jeden ers­ten Mon­tag im Monat) 17–19 Uhr Wo? Jazz­club, Kai­ser­pas­sa­ge 6 Grund­la­gen: • Beherr­schung ein­fa­cher Impro­vi­sa­ti­ons­tech­ni­ken. • Form­ge­fühl für einen Cho­rus • Bei Akkord­in­stru­men­ten Umset­zung von Akkord­sym­bo­len mit ein­fa­chen Voi­cings • Bei Bas­sis­ten Umset­zung eines Wal­king Bass in medi­um Tem­po zu einem ein­fa­chen Stan­dard • Bei Drum­mern Grund­le­gen­de Groo­ves und Form­si­cher­heit. Sons­ti­ges • Es ist ein Work­shop und kein Kon­zert und daher ohne Publi­kum und nur für Work­shop­teil­neh­mer. Die Jazz­Ses­si­on im Anschluss ist öffent­lich. • Bit­te kommt pünkt­lich. • Der Kurs fin­det auf der Büh­ne der spä­te­ren Ses­si­on mit der Jazz­club Back­li­ne statt. Somit kön­nen Schlag­zeug, Flü­gel sowie Gitar­ren- und Bass­ver­stär­ker und Noten­stän­der des Clubs benutzt wer­den. Auf­bau­hel­fer ab 16:45 sind will­kom­men. Alles ande­re bit­te sel­ber mit­brin­gen.

Jazz­Ses­si­on

Jazz­Ses­si­on

2. Febru­ar | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Die Jam Ses­si­on ist das Herz­stück des Musik­le­bens im Jazz­club. Gast­ge­ber ist wie gewohnt Ste­fan Gün­ther, der mit viel Fein­ge­fühl den Ein­stieg leicht macht und zum befrei­ten Impro­vi­sie­ren ein­lädt. Gemein­sam mit sei­nen jeweils hoch­ka­rä­ti­gen Gäs­ten, die als Star­ter­band den Abend eröff­nen, schafft er den per­fek­ten Rah­men für spon­ta­ne Begeg­nun­gen auf der Büh­ne. Wie sich der Abend anschlie­ßend ent­wi­ckelt, liegt ganz bei den Musiker:innen, die das Pro­gramm bestim­men und gestal­ten. Nicht sel­ten ent­ste­hen dabei ech­te Höhen­flü­ge und mit­rei­ßen­de Momen­te.

Home­grown

Home­grown — Chris­ti­an Steu­ber Quar­tett

9. Febru­ar | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Im Quar­tett um den Saxo­pho­nis­ten haben sich vier Band­lea­der aus den unter­schied­lichs­ten musi­ka­li­schen Him­mels­rich­tun­gen zusam­men­ge­fun­den, um zu tei­len, ein­an­der zuzu­hö­ren, zu wach­sen und musi­ka­lisch mit­ein­an­der zu einem kol­lek­ti­ven Klang­kör­per zu ver­schmel­zen. Begeg­nung, gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en und unbän­di­ge Spiel­freu­de sind die Attri­bu­te, die das gemein­sa­me Erle­ben und Musi­zie­ren aus­zeich­nen. Gespielt wer­den eige­ne Stü­cke, durch die die Jazz-Tra­di­ti­on fun­kelnd hin­durch­scheint. Druck­voll-groo­vig oder melan­cho­lisch-ver­träumt – Form und Frei­heit rei­chen sich mun­ter die Hän­de, immer bestrebt das ener­ge­ti­sche Knis­tern zu erhal­ten, aus dem sich das Klang­ide­al der Band speist. //Christian Steu­ber: Saxo­phon //Lukas DeRungs: Kla­vier //Rosanna Zacha­ri­as: Kon­tra­bass //Johann Wal­ker: Schlag­zeug

Kon­zert

Soul­ca­fé Karls­ru­he

23. Febru­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Fet­te Blä­ser­riffs, eine bes­tens ein­ge­spiel­te Rhyth­mus­grup­pe und die warm klin­gen­de Gesangs­front las­sen tot­ge­glaub­te Soul-Klas­si­ker in fri­schen Arran­ge­ments neu auf­le­ben. Fei­ne Groo­ves, kna­cki­ger Funk und souli­ger Jazz lie­ßen Soul­ca­fé zum Funk- und Soul-Flagg­schiff der Karls­ru­her Sze­ne wer­den. Seit 2008 bie­tet die von Niklas König (ehem. Braun) gegrün­de­te Local-Hero-All­star-For­ma­ti­on bestän­dig einen monat­li­chen Erfolgs­abend im Pro­gramm des Jazz­clubs. // Gesang — Mela­nie Han­ke, Tunc Süzer, Oli­ver Fischer // Key­boards — Alex­an­der Krieg, Chris­ti­an Struck // Schlag­zeug — Thors­ten Rhein­schmidt // Per­kus­si­on — Andre­as Hirth // Saxo­fon, Trom­pe­te, Posau­ne — Flo­ri­an Wol­pert, Sean Ian Gupt­ill, Chris­ti­an Felz, Mar­cus Franz­ke // Gitar­re — Mathi­as Loris // Bass — Niklas König

Kon­zert

XY Quar­tett

26. Febru­ar | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 23,5 | ERM 21,5 | MIT­GL 18,5

Wie­der­holt als eine der bes­ten Jazz­for­ma­tio­nen Ita­li­ens aus­ge­zeich­net, ver­bin­det das 2011 von dem Saxo­fo­nis­ten Nico­la Fazzini und dem Bas­sis­ten Ales­san­dro Fed­ri­go gegrün­de­te XY Quar­tet Kom­po­si­ti­ons­tech­ni­ken der zeit­ge­nös­si­schen Musik mit Impro­vi­sa­ti­on und Spiel­hal­tung des Jazz. Mit leich­ter Hand wer­den Mit­tel des Seria­lis­mus, der Mini­mal Music oder der Zwölf­ton­tech­nik ein­ge­setzt, um zu einer ori­gi­nel­len Musik­spra­che zu kom­men und neue Wege der Impro­vi­sa­ti­on zu erschlie­ßen. Durch die Ergän­zung mit Schlag­zeug und Vibra­phon prägt ein reiz­vol­les Klang­ge­wand die Musik der vier Ita­lie­ner, die sechs CDs ver­öf­fent­lich­ten und bereits auf den wich­tigs­ten euro­päi­schen Jazz­fes­ti­vals zu Gast waren. //Nicola Fazzini: Alt­sa­xo­phon //Alessandro Fed­ri­go: E‑Bass //Saverio Tas­ca: Vibra­phon //Luca Colussi: Schlag­zeug

Home­grown

Home­grown — Kers­tin Habe­recht

9. März | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Das Modern-Jazz-Quar­tett um Kers­tin Habe­recht mit Andrey Sha­bas­hev ℗, Bas­ti­an Wei­nig (b) und Maxi­mi­li­an Hering (dr) wid­met sich haupt­säch­lich den schnör­kel­lo­sen Kom­po­si­tio­nen der auf­stre­ben­den Alt­sa­xo­fo­nis­tin. Beein­flusst durch zahl­rei­che musi­ka­li­sche Vor­bil­der über­setzt sie in ihren Stü­cken prä­gen­de Erleb­nis­se, außer­ge­wöhn­li­che Atmo­sphä­ren oder klei­ne asso­zia­ti­ve Details in ihre eige­ne musi­ka­li­sche Spra­che. Dabei berei­tet es ihr gro­ße Freu­de, sowohl die sanf­te, sang­li­che als auch die ener­gisch, per­kus­si­ve Sei­te ihres Sounds zu prä­sen­tie­ren und beweist hier­bei ein aus­ge­reif­tes Gespür für abwechs­lungs­rei­che Ener­gie­ver­läu­fe und poly­rhyth­mi­sche Span­nun­gen. Eben­so zeich­net sie ihr Talent für star­ke Melo­dien, kla­re The­men sowie ihre Fle­xi­bi­li­tät im Ton aus, der manch­mal warm, voll und sam­tig, aber auch gera­de oder sprö­de klin­gen kann. Unter­stützt wird sie hier­bei von einer Rhyth­mus­grup­pe, die mit ihren ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren maß­geb­lich den Gesamt­klang von HABE­RECHT 4 beein­flusst. 2016 erschien ihr ers­tes Album ESSENCE bei der Jazzt­hing Next Gene­ra­ti­on Rei­he. Im Anschluss arbei­te­te Habe­recht an der Ver­öf­fent­li­chung meh­re­rer Alben als Side­wo­man mit Jan Felix May & Band, PYU, MAINZ04 und wur­de unter ande­rem 2020 als Solis­tin bei der Hr-Big­band gefea­turt. Aktu­ell kon­zen­triert sie sich wieder auf ihre Haupt­pro­jek­te HABE­RECHT 4 und DUO VOL­TI­GE, des­sen Debüt­al­bum MAI­DEN FLIGHT 2024 bei Unit Records erschien. Vide­os: https://youtu.be/uFZ8z4mMayM https://youtu.be/5w-bQB7Img8 https://youtu.be/SGfpB-c49pE

Kon­zert

Jazz und Lite­ra­tur

Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he

15. März | 11:00 Uhr

Ein­tritt: gemäß Koope­ra­ti­ons­part­ner

Jazz­klän­ge von Musiker:innen des Jazz­clubs Karls­ru­he ver­bin­den sich vier­mal im Jahr mit lite­ra­ri­schen Tex­ten, gele­sen von Schauspieler:innen des Ensem­bles. Die Beglei­tung der Lite­ra­tur durch Jazz kre­iert eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen. In Koope­ra­ti­on mit dem Badi­schen Staats­thea­ter Karls­ru­he Dau­er: 2h 00, 1 Pau­se Ort: Neu­es Entrée, Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he

Jazz­Clas­six

Jazz­clas­six — Gary Bur­ton

16. März | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Jazz­clas­six Gary Bur­ton 16.02.26 Der 1943 gebo­re­ne Vibra­pho­nist Gary Bur­ton revo­lu­tio­nier­te ab Anfang der 1960er Jah­re die Rol­le sei­nes Instru­ments im Jazz. Durch sein an Pia­nis­ten wie Bill Evans ori­en­tier­tes Spiel mit vier Schlä­geln war es ihm mög­lich kom­ple­xe Akkor­de und mehr­stimm­mige Lini­en zu spie­len. Bur­ton gilt aus­ser­dem als wich­ti­ger Weg­be­rei­ter des Jazz­rock der 1970er Jah­re. Auch als Talen­tent­de­cker spiel­te er eine wich­ti­ge Rol­le, Musi­ker wie Pat Methe­ny, Lar­ry Cor­ryell, Maka­to Ozone, Juli­an Lage und Kurt Rosen­win­kel wur­den von ihm geför­dert. Die Musik von Gary Bur­ton wird von einer Band um den Vibra­pho­nis­ten Max Pall­mann, der bei Gary Bur­ton Unter­richt hat­te prä­sen­tiert. Der aus einer Musi­ker­fa­mi­lie stam­men­de Max Pall­mann der auch spiel­te zuerst Schlag­zeug bevor er mit 13 Jah­ren das Vibra­phon für sich ent­deck­te. Schön früh wur­de er im süd­deut­schen Raum mit For­ma­tio­nen wie dem Chris­toph Herin­ger Quar­tett und der Band ULI­sees als Vibra­pho­nist und Schlag­zeu­ger bekannt. Beglei­tet wird er an die­sem Abend von der Rhyt­mus­grup­pe des Robin Mock Quar­tetts, zusam­men wer­den die vier Musi­ker eine Rei­se durch die gesam­te Lauf­bahn von Gary Bur­ton unter­neh­men . //Max Pall­mann — Vibra­phon //Wolfgang Klo­cke­witz — Pia­no //Robin Mock — Bass //Jonathan Zacha­ri­as — Schlag­zeug

Kon­zert

Kurz. Lud­wig, Par­zhu­ber feat. Loren Still­man

26. März | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 23,5 | ERM 21,5 | MIT­GL 18,5

Johan­nes Lud­wig — alto saxo­pho­ne Loren Still­man — tenor saxo­pho­ne Andre­as Kurz — dou­ble bass Alex Par­zhu­ber — drums

Kon­zert

The MATHISEN / MIL­LOT / JOR­DAN Col­la­bo­ra­to­ry

28. März | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 27 | ERM 25 | MIT­GL 22

Ein elek­tri­sie­ren­des Trio: Per „Bass Viking” Mathisen, Mar­cel Mil­lot und Søren Jor­dan ver­ei­nen ihre Kräf­te für ein ein­zig­ar­ti­ges Musik­erleb­nis Das Trio, bestehend aus Per „Bass Viking“ Mathisen (Bass, Nor­we­gen), Mar­cel Mil­lot (Drums, Deutsch­land) und Søren Jor­dan (Gitar­re, Deutsch­land) formt eine dyna­mi­sche Ein­heit, die in der aktu­el­len Jazz­land­schaft ihres­glei­chen sucht. Mit einem beein­dru­cken­den musi­ka­li­schen Hin­ter­grund und einer bemer­kens­wer­ten Mischung aus Blues, Fusi­on und eth­ni­schen Ein­flüs­sen ver­spre­chen die drei Aus­nah­me­mu­si­ker ein unver­gleich­li­ches Hör­erleb­nis. Das Trio schafft ein­zig­ar­ti­ge Klang­wel­ten, die das Publi­kum regel­recht in ihren Bann zie­hen. Per „Bass Viking“ Mathisen, der als einer der füh­ren­den Bas­sis­ten Euro­pas gilt, hat mit zahl­rei­chen Jazz­grö­ßen wie Alex Acu­na, Jon Chris­ten­sen, Mike Stern, Rob­ben Ford, Ter­je Ryp­dal, Bill Bruford, Bill Evans, Mari­lyn Mazur, u.v.m. zusam­men­ge­ar­bei­tet. Er ist bekannt für sei­ne Vir­tuo­si­tät und sein kraft­vol­les Spiel. Er zählt zu den her­aus­ra­gen­de n Bas­sis­ten Euro­pas und ist in der inter­na­tio­na­len Jazz­sze­ne ein fes­ter Name. Ob akus­tisch oder elek­trisch – Mathisen beherrscht sein Instru­ment mit atem­be­rau­ben­der Prä­zi­si­on und einem ein­zig­ar­ti­gen Groo­ve. Sören Jor­dan an der Gitar­re ist ein sti­lis­tisch viel­sei­ti­ger Musi­ker, der Blues, Jazz und Fusi­on mit unver­wech­sel­ba­rem Ton und fei­nem Gespür für Dyna­mik ver­bin­det. Jor­dan arbei­te­te im Lau­fe sei­ner Kar­rie­re mit Künst­lern wie Alan­nah Myl­es, Paul Young, Nik Kers­haw, ASP, u.v.m. zusam­men und ist sowohl als Live- als auch als Stu­dio­mu­si­ker gefragt. Mit sei­ner Mischung aus emo­tio­na­lem Aus­druck und vir­tuo­ser Prä­zi­si­on ver­leiht er dem Trio sei­nen cha­rak­te­ris­ti­schen Sound und schafft die Ver­bin­dung zwi­schen tra­di­tio­nel­ler Erdig­keit und moder­ner Klang­äs­the­tik. Mar­cel Mil­lot an den Drums kom­plet­tiert das Ensem­ble. Der aus Deutsch­land stam­men­de Schlag­zeu­ger beein­druckt durch sein facet­ten­rei­ches Spiel. Sei­ne Refe­ren­zen (Paul Young, Nik Kers­haw, John­ny Logan, Mar­la Glen, Moses Pel­ham, Edo Zan­ki, Laith Al Deen u.v.m.) schei­nen eher unty­pisch für die­ses Gen­re. Aber gera­de dies macht wohl den beson­de­ren Kick die­ser musi­ka­li­schen Fusi­on aus. Mil­lots rhyth­mi­sche Prä­zi­si­on und sein krea­ti­ver Ein­satz machen ihn zu einem essen­zi­el­len Bestand­teil des Tri­os. Klang­wel­ten, die Gren­zen spren­gen Die­ses Trio ver­kör­pert eine unver­wech­sel­ba­re Ener­gie und musi­ka­li­sche Che­mie, die jedes ihrer Kon­zer­te zu einem Erleb­nis macht. Ele­men­te aus Blues, Jazz, Rock, Fusi­on und Welt­mu­sik schaf­fen einen Sound, der glei­cher­ma­ßen anspruchs­voll und zugäng­lich ist und die Zuhö­rer auf eine Rei­se durch kom­ple­xe har­mo­ni­sche und rhyth­mi­sche Land­schaf­ten mit­nimmt. Live begeis­tern sie durch packen­de Inter­ak­tio­nen und mit­rei­ßen­de Soli, die stets Raum für Spon­ta­ni­tät und krea­ti­ve Momen­te las­sen. Ihre ein­zig­ar­ti­ge Mischung aus Ener­gie, musi­ka­li­schem Fein­ge­fühl und tech­ni­scher Bril­lanz macht sie zu einer der span­nends­ten For­ma­tio­nen der Musik­sze­ne.

Jazz­Clas­six

Jazz­clas­six — Bill Fri­sell

20. April | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Bill Fri­sells Musik ist sti­lis­tisch unglaub­lich viel­fäl­tig, von Sound­scapes zu Coun­try, straight ahead Jazz zum Expe­ri­ment, er ver­ei­nigt alles mit einer wun­der­ba­ren Melan­cho­lie und Her­zens­wär­me. Wahr­schein­lich der net­tes­te Mensch auf die­sem Pla­ne­ten, gibt es bei jedem Kon­zert von ihm die­sen Moment, wo man meint, dass jetzt wohl gleich der Welt­frie­den aus­bricht. Bill Fri­sell ist aber auch der Meis­ter des Schrä­gen, er hat zum Bei­spiel mit Gary Lar­son, dem gross­ar­ti­gen Car­too­nis­ten zusam­men­ge­ar­bei­tet für die Fern­seh­se­rie ‚from the far side‘. Er spiel­te unter ande­rem mit Elvin Jones, John Zorn, Paul Simon, Elvis Cos­tel­lo, Mccoy Tyner, Jim Hall und mit so vie­len mehr, er war Haus­gi­tar­rist bei ECM und ist jetzt bei Blue Note. Sein Sound und sei­ne Art hat der Gitar­re in all den Jah­ren so viel Inspi­ra­ti­on gege­ben: The all ame­ri­can gui­ta­rist! Jochen Sei­ter­le Gitar­re, Rolf Brey­er, Bass und Ste­fan Gün­ther, Schlag­zeug wür­den die wun­der­ba­re Fri­sell Musik ger­ne mit ihren Mit­teln zusam­men mit dem wun­der­ba­ren Karls­ru­her Publi­kum fei­ern.

Kon­zert

Sonic Har­mo­nics

30. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25 | ERM 23 | MIT­GL 20

Der Karls­ru­her Saxo­pho­nist und Kom­po­nist Klaus Buch­ner wid­met sich seit 2019 inten­siv der Hand­pan, einem noch sehr jun­gen Instru­ment, das erst im Jahr 2000 als Schwei­zer Ent­wick­lung auf den Markt kam uns ich schnell auch mit vie­len Nach­bau­ten ver­brei­te­te in der Welt der Musik. Buch­ners Ziel ist es, die­ses zau­ber­haft wei­che und klang­vol­le, ein wenig an die kari­bi­sche Steel­drum erin­nern­de Instru­ment mit unter­schied­li­chen Gen­res in Kon­takt zu brin­gen und zu inte­grie­ren. Nach dem gemein­sam mit dem Karls­ru­her Per­kus­sio­nis­ten Pedro Weiss pro­du­zier­ten Album „Chro­nos“ sowie zwei Vide­os mit dem indi­schen Tab­la­vir­tuo­sen Abhi­rup Roy geht Klaus Buch­ner nun einen nächs­ten Schritt. Für Sonic Har­mo­nics hat er fan­tas­ti­sche Musi­ker gefun­den. Durch die Cha­rak­te­ris­tik der Hand­pan erhal­ten sei­ne Kom­po­si­tio­nen einen sehr fei­nen, har­mo­ni­schen Klang, der von einer Pri­se Jazz unter­legt, mit einem Hauch Klas­sik ver­fei­nert, mit geschmei­di­gen Pia­no- und Syn­the­si­zer­klän­gen umman­telt und auf einem läs­si­gen und fan­ta­sie­vol­len Groo­ve als Schmaus für die Ohren ser­viert wird. Erst­ma­lig wird Sarah Lip­fert (Gesang) dabei sein. Klaus Buch­ner — Hand­pan und Saxo­phon Sarah Lip­fert — Gesang Mar­cel Mil­lot — Drums Hen­rik Mumm — Bass und Cel­lo Stef­fen Schuh­ma­cher — Pia­no und Keys Sean Gupt­ill — Trom­pe­te

Kon­zert

Jazz und Lite­ra­tur

Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he

10. Mai | 11:00 Uhr

Ein­tritt: gemäß Koope­ra­ti­ons­part­ner

Jazz­klän­ge von Musiker:innen des Jazz­clubs Karls­ru­he ver­bin­den sich vier­mal im Jahr mit lite­ra­ri­schen Tex­ten, gele­sen von Schauspieler:innen des Ensem­bles. Die Beglei­tung der Lite­ra­tur durch Jazz kre­iert eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen. In Koope­ra­ti­on mit dem Badi­schen Staats­thea­ter Karls­ru­he Dau­er: 2h 00, 1 Pau­se Ort: Neu­es Entrée, Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he

Kon­zert

Joscho

26. Novem­ber | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 29 | ERM 27 | MIT­GL 24

Wie kein ande­rer prägt Joscho Ste­phan mit sei­nem Spiel den moder­nen Gypsy Swing: Durch sei­nen authen­ti­schen Ton, mit har­mo­ni­scher Raf­fi­nes­se und rhyth­mi­schem Gespür, vor allem aber mit atem­be­rau­ben­der Solo­tech­nik hat sich Ste­phan in der inter­na­tio­na­len Gitar­ren­sze­ne einen her­aus­ra­gen­den Ruf erspielt. Er ver­steht es wie kein Zwei­ter, aus der Viel­zahl aktu­el­ler Gypsy Swing Adap­tio­nen her­aus zu ragen, indem er neben den vie­len Inter­pre­ta­tio­nen der bekann­ten Klas­si­ker des Gen­res den Gypsy Swing mit Latin, Klas­sik und Rock liiert. Hier zeigt sich Ste­phans Stär­ke als krea­ti­ver Visio­när. Und das begeis­tert das jun­ge und alte Kon­zert­pu­bli­kum glei­cher­ma­ßen. Joscho´s You­tube Ver­si­on von „Hey Joe“ hat mitt­ler­wei­le die 2 Mil­lio­nen Mar­ke geknackt. Sein Debüt „Swin­ging Strings“ wur­de 1999 vom ame­ri­ka­ni­schen Fach­ma­ga­zin „Gui­tar Play­er“ zur CD des Monats gekürt. Das renom­mier­te „Acou­stic Gui­tar Maga­zi­ne“ fei­er­te Joscho Ste­phan 2004 als Garan­ten für die Zukunft der Gypsy Jazz­gi­tar­re. Für die CD „Gui­tar Heroes“ konn­te er 2015 Gitar­ren­grö­ßen wie Bire­li Lagrè­ne, Sto­chelo Rosen­berg und Tom­my Emma­nu­el als Gäs­te gewin­nen. Ins­ge­samt 4 von Joscho´s Alben wur­den für den Preis der Deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik nomi­niert. Die aktu­el­le Trio Pro­duk­ti­on „Paris – Ber­lin“ (2018) wur­de als Direct to Disc Schall­plat­ten­pro­duk­ti­on in den Han­sa Stu­di­os Ber­lin auf­ge­nom­men, wo u.a. vie­le Auf­nah­men von David Bowie ent­stan­den sind. Auf der aktu­el­len Pro­duk­ti­on von Dani­el Hope „Ame­ri­ca“ ist Joscho Ste­phan als Gast zu hören. Musi­ker­grö­ßen wie Paqui­to D’Rivera, James Car­ter, Char­lie Maria­no und Gra­dy Tate zeig­ten sich nach gemein­sa­men Auf­trit­ten begeis­tert. Auf dem aus­tra­li­schen Kon­ti­nent war Joscho Ste­phan mit Mar­tin Tay­lor und Tom­my Emma­nu­el auf Kon­zert­rei­se. Mit sei­nen eige­nen Ensem­bles hat er auf vie­len bedeu­ten­den Fes­ti­vals in ganz Euro­pa gespielt. Auch in den USA konn­te er mit Kon­zer­ten u.a. in Nash­ville, Chi­ca­go, San Fran­cis­co, Detroit oder im legen­dä­ren Jazz­club Bird­land und dem Lin­coln Cen­ter in New York begeis­tern. // Solo­gi­tar­re — Joscho Ste­phan // Rhyth­mus­gi­tar­re — Sven Jung­beck // Kon­tra­bass — Vol­ker Kamp