Jazzclub Karlsruhe
Programm
BLUESNIGHT: Ali Neander Organ Quartet
17. Januar | 20:00 Uhr
EINTRITT 22 | ERM 20 | MITGL 17
Mit einem neuen, frischen Projekt verbindet Gitarrist und Gründungsmitglied der Rodgau Monotones zwei Generationen („Zwei alte Fausel, zwei junge Hüpfer“) und sorgt für gutgelauntes Aufhorchen. Mit dem alten Hasen Ralf Gustke am Schlagzeug und der jungen Tasten-Hoffnung Robert Schippers an der Orgel hat der auch durch seine Zusammenarbeit mit Kollegen wie Moses Pelham, Edo Zanki oder Hellmut Hattler bekannte Musiker ein klassisches Jazz-Orgeltrio zusammengestellt, das mit der Sängerin Caro Trischler seine besondere Note erhält. Die turbulente Mischung der Band aus Jazz, Soul, Funk, Fusion und Lateinamerikanischem pendelt zwischen atmosphärischen Songs und virtuosem Zusammenspiel und klingt “ein bißchen so als hätte Tony Williams Lifetime Rickie Lee Jones als Sängerin dabei“, wie Ali Neander kommentiert. // Gitarre — Ali Neander // Gesang — Caro Trischler // Orgel — Robert Schippers // Schlagzeug — Ralf Gustke
CRANK! Bigband
18. Januar | 19:00 Uhr
EINTRITT 25,5 | ERM 23,5 | MITGL 20,5
Der Karlsruher Saxofonist und Bandleader Christian Steuber vereint in seinem Bigband-Projekt das Who’s Who der süddeutschen Big-Band-Szene zu einer erstaunlich jungen, versierten und vor Spielfreude überkochenden Formation. Viele der Mitspielerinnen und Mitspieler haben Steuber in den Jugendjazzorchestern von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg oder dem Bundesjazzorchester als Saxophonist oder als Dozent kennengelernt. Die gemeinsame Leidenschaft wurde zum Motor für das Projekt, das einerseits die Tradition der großen Bigbands zelebriert, sich andererseits auch moderneren Strömungen zuwendet. // Reeds: Kerstin Haberecht, Judith Köhrer, Clemens Köhler, Leon Winkler, Sebastian Nagler // Bones: Marcus Franzke, Julian Garhöfer, Willi Poh, Kai Baumgarten // Trumpets: Christian Felz, Robert Menges, Michael Hammer, Hannah Maradei-Gonzalez // Rhythm: Lukas DeRungs, Alfred Müller, Rosanna Zacharias, Michael Mischl // Vocals: Mareike Riegert // Conductor: Christian Steuber
Jazzclassix — Michel Legrand
19. Januar | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Fast jede und jeder kennt Musik von Michel Legrand, doch der Name des 2019 verstorbenen französischen Pianisten und Komponisten ist nur wenigen bekannt. Der 1932 in Paris geborene Musiker stand mit Jazzgrößen wie Django Reinhardt, Donald Byrd, John Coltrane und Barbra Streisand auf der Bühne. Viele seiner Kompositionen wurden durch dutzende Filmklassiker zu Welthits. Seine Musik war emotionsgeladen, voller Sehnsucht, Pathos und Leidenschaft. Pianist Konrad Hinsken, Lukas Hatzis am Kontrabass und Drummer Julian Losigkeit unternehmen den spannenden Versuch, diese große Musik des 20. Jahrhunderts in ein neues, dem 21. Jahrhundert entsprechendes Gewand zu packen, ohne deren Gefühle und Zeitlosigkeit preiszugeben. //Konrad Hinsken: Piano //Lukas Hatzis: Bass //Julian Losigkeit: Drums
Jugend Jazzt Wettbewerb
24. Januar | 10:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
10–12:40 Uhr und 14:30–16:30 Uhr (Vorspiele Combos); 20 Uhr Jazzabend mit der Gewinnerband und der Juror-innen-Combo: Nachwuchs auf die Bühne! Erstmals ist der Karlsruher Jazzclub Austragungsort des für Combos und Solistinnen und Solisten ausgeschriebenen Jugend jazzt south-west-Wettbewerbs. Am Samstag sind erst mal die Combos dran, um in einer knappen halben Stunde ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Abend gibt es dann ein Konzert, bei dem die Ergebnisse bekannt gegeben werden, der von der Hemingway-Lounge gestiftete Sonderpreis überreicht wird, und die Gewinnerband sowie eine Jurorinnen/Juroren-Combo aufspielen. Der Gewinnerband winkt unter anderem das Ticket zur Bundesbegegnung, die 2026 in Karlsruhes Partnerstadt Halle an der Saale stattfindet. Am Sonntag folgt das Vorspiel der jungen Solistinnen und Solisten, die jeweils 15 Minuten bekommen. Sowohl tagsüber, als auch beim Jazzabend ist Publikum herzlich willkommen. Jurorinnen-Combo: //Sarah Lipfert — Vocals //Peter Lehel — Sax //Daniel Prandl — Piano //Judith Goldbach — Bass //Markus Faller — Drums Combowertung 10:00–10:25 — Jazzemble 10:45–11:10 — Kar Mann Collective 11:30–11:55 — Style & Groove Jazz-Combo des Carl-Benz-Gymnasiums Ladenburg 12:15–12:40 — Martin Wick Quartett Mittagspause 14:30–14:55 — Eisenberg-Vernuccio Project 15:15–15:40 — Combo des Gymnasiums Plochingen 16:00–16:25 — Özbakir Quartett 20 Uhr — Jazzabend mit der Gewinnerband und der Juror-innen-Combo
Jugend Jazzt Wettbewerb
25. Januar | 10:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
10–12:45 Uhr und 14:30–17:30 Uhr (Solo-Vorspiele) Nachwuchs auf die Bühne! Erstmals ist der Karlsruher Jazzclub Austragungsort des für Combos und Solistinnen und Solisten ausgeschriebenen Jugend jazzt south-west-Wettbewerbs. Am Samstag sind erst mal die Combos dran, um in einer knappen halben Stunde ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Abend gibt es dann ein Konzert, bei dem die Ergebnisse bekannt gegeben werden, der von der Hemingway-Lounge gestiftete Sonderpreis überreicht wird, und die Gewinnerband sowie eine Jurorinnen/Juroren-Combo aufspielen. Der Gewinnerband winkt unter anderem das Ticket zur Bundesbegegnung, die 2026 in Karlsruhes Partnerstadt Halle an der Saale stattfindet. Am Sonntag folgt das Vorspiel der jungen Solistinnen und Solisten, die jeweils 15 Minuten bekommen. Sowohl tagsüber, als auch beim Jazzabend ist Publikum herzlich willkommen. 10:00 — 10:15 Fabio Müscher — Piano 10:30 — 10:45 Mathis Ryll — Saxophon 11:00 — 11:15 Franziska Krieger — Piano/Gesang 11:30 — 11:45 Mika Klaiber — Saxophon 12:00 — 12:15 Adrian Capruta — Piano 12:30 — 12:45 Jakob Kollmar — Kornett Mittagspause 14:30 — 14:45 Lena-Marie Brodatsch — Gesang 15:00 — 15:15 Roman Sebastian Dumea — Alt Sax 15:30 — 15:45 Friederike Stöcker — Gesang 16:00 — 16:15 Johannes Martin — Trompete 16:30 — 16:45 Joel Pawlak — Piano 17:00 — 17:15 Xenia Müller — Gesang
Jazz und Literatur
Badisches Staatstheater Karlsruhe
25. Januar | 11:00 Uhr
Eintritt: gemäß Kooperationspartner
Lesung aus „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar Teheran, 1979: Behsad, ein junger Revolutionär, findet in der mutigen Nahid die Liebe seines Lebens. Nach der Machtübernahme der Mullahs fliehen sie nach Deutschland, wo ihre drei Kinder zwischen den Welten aufwachsen. Bazyars vielstimmiger Roman spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte und erzählt dabei von Unterdrückung, Widerstand und dem unbedingten Wunsch nach Freiheit. Jazzklänge von Musiker:innen des Jazzclubs Karlsruhe verbinden sich viermal im Jahr mit literarischen Texten, gelesen von Schauspieler:innen des Ensembles. Die Begleitung der Literatur durch Jazz kreiert eine ganz besondere Atmosphäre. Gelesen von: // Jeanne-Marie Bertram // Timo Tank. Musik: // Trompete / Flügelhorn — Gernot Ziegler // Klavier — Kurt Eisfeld //Bass — Robin Mock //Schlagzeug — Jonathan Zacharias In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Dauer: 2h 00, 1 Pause Ort: Neues Entrée, Badisches Staatstheater Karlsruhe Tickets
Soulcafé Karlsruhe
26. Januar | 20:00 Uhr
EINTRITT 25,5 | ERM 23,5 | MITGL 20,5
Fette Bläserriffs, eine bestens eingespielte Rhythmusgruppe und die warm klingende Gesangsfront lassen totgeglaubte Soul-Klassiker in frischen Arrangements neu aufleben. Feine Grooves, knackiger Funk und souliger Jazz ließen Soulcafé zum Funk- und Soul-Flaggschiff der Karlsruher Szene werden. Seit 2008 bietet die von Niklas König (ehem. Braun) gegründete Local-Hero-Allstar-Formation beständig einen monatlichen Erfolgsabend im Programm des Jazzclubs. // Gesang — Melanie Hanke, Tunc Süzer, Oliver Fischer // Keyboards — Alexander Krieg, Christian Struck // Schlagzeug — Thorsten Rheinschmidt // Perkussion — Andreas Hirth // Saxofon, Trompete, Posaune — Florian Wolpert, Sean Ian Guptill, Christian Felz, Marcus Franzke // Gitarre — Mathias Loris // Bass — Niklas König Tickets s.o. -> oder unter Reservix https://jazzclub.reservix.de/p/reservix/event/2478130
Die UMBO Show
28. Januar | 20:00 Uhr
EINTRITT 27,5 | ERM 25,5 | MITGL 22,5
Das Jahr fängt gut an. Denn UMBO hat in seiner Show diesmal einen besonders prominenten Gast. Roh, echt und voller Energie präsentiert sich Andreas Kümmert, der mit seinem neuen Live-Doppel-Album “Ein Leben, das atmet, eine Stimme, die es erzählt” im Gepäck auf großer Tournee ist und einen Zwischenstop im Jazzclub einlegt. 2013 gelang dem bärigen Mainfranken der Durchbruch, als er mit „Simple Man“ die TV-Show „The Voice Of Germany“ gewann. Seitdem hat er sich durch seine unverwechselbare Stimme, eine beeindruckende Blues-Gitarre und seine zeitlosen Lieder längst etabliert und ist anders als viele Teilnehmer derartiger TV-Formate nach wie vor erfolgreich. Umrahmt wird der Abend von einer illustren Runde aus Musikern der heimischen Sideman-Szene und dem schlagfertigen Gastgeber UMBO.
Parzhuber Trio
29. Januar | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
Mit Fabian Dudek und Oliver Lutz hat der Wahlkölner Schlagzeuger und Klangtüftler Alexander Parzhuber während seines Studiums zwei Weggefährten mit sehr eigenständigen Stimmen gefunden. In der reduzierten Besetzung mit Schlagzeug, E‑Bass und Altsaxophon schaffen es die drei voll Experimentierfreude Genregrenzen zu überwinden. Sie schöpfen aus dem riesigen Pool der freien Improvisation, des Hip Hop und Modern Jazz sowie des Retrofusion der 80er- und 90er-Jahre. Das gemeinsame Debütalbum bedient sich der „Snap-Reading Method“, einem Verfahren aus der mathematischen Beobachtungstheorie, das das Parzhuber Trio auf das musikalische Agieren überträgt: Jeder Ton, jeder Rhythmus ist Teil einer momentanen Entscheidung — blitzschnell, intuitiv, hochpräzise. //Alexander Parzhuber: Schlagzeug //Oliver Lutz: E‑Bass //Fabian Dudek: Altsaxophon
Sunday Afternoon Jam
1. Februar | 17:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
In Ergängzung zum Young Lions Workshop, richtet sich dieser Workshop an jazzbegeisterte Amateurmusiker, die schon in Lohn und Brot stehen. Wer schon Erfahrungen mit einfachen Jazzstandards hat, sich aber bisher noch nicht auf die Bühne einer Session getraut hat oder Neues lernen will ist hier genau richtig um sich mit den die ungeschriebenen Regeln und Grundlagen des Zusammenspiels vertraut zu machen. Themen sind: Abläufe, Repertoire, Soloaufbau und Kommunikation auf der Bühne. Wer sich dann sicher genug fühlt kann dann am Tag darauf bei der Session im Jazzclub am Montag um 20.00 Uhr mitspielen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist wird um rechtzeitige Anmeldung per Mail mit Angabe von Namen und Instrument an hier klicken… @jazzclub.de gebeten. Der Workshop findet jeweils am ersten Sonntag des Monats von 17.00 – 19.00 Uhr statt. Der Workshop ist kein Konzert und daher ohne Publikum und nur für Workshopteilnehmer Aufbauhelfer ab 16.30 Uhr sind herzlich willkommen.
Young Lions Workshop
2. Februar | 17:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Diese Veranstaltung ist ein Workshop, kein Konzert und findet daher ohne Publikum statt. Du möchtest gerne auf einer Jazz-Session spielen, fühlst dich aber noch etwas unsicher vor Publikum? Du möchtest erst mal mehrere Chancen haben, etwas zu probieren? Dann bist du bei unserem Workshop vom Jazzclub Karlsruhe für junge Jazzmusiker genau richtig. Sicherlich hast du schon einige Jazzstandards fleißig zu Playbacks geübt. Ein Stück kann sich aber, wenn man es mit anderen „echten“ Musikern spielt, die man noch dazu meist nicht kennt, komplett anders anfühlen als beim Üben zuhause. Wie reagiere ich darauf, wenn der Drummer plötzlich einen ganz anderen Groove als den gewohnten spielt? Wie mache ich mein Solo möglichst attraktiv? Wie „verkaufe“ ich meine instrumentalen Fähigkeiten am besten? Wie wird der Ablauf eines Stückes während des Jamens spontan gestaltet? Welche Handzeichen gibt es, z.B. für „Trading Fours“ oder die Rückkehr zum Thema? Wie mache ich Intros, Schlüsse? Unser Dozent Gernot Ziegler probt mit euch gängige Standards und erklärt dir ungeschriebene Gesetze und die Grundlagen für das Spielen auf einer Jazz-Session. Wer sich dann sicher fühlt, spielt dann im Anschluss nach dem Workshop um 20 Uhr auf der „großen“ Session. Wer? Der Workshop richtet sich an junge Jazzmusiker wie Schüler, Azubis, Studierende, die noch kein eigenes Geld verdienen und ist daher kostenfrei. Ihr könnt aber auch gerne einen Obolus in die Eintrittsbox des Jazzclubs werfen. Da die Teilnehmerzahl leider begrenzt ist, bitte rechtzeit, am besten mindestens eine Woche vorher, per E‑Mail anmelden. Dazu einfach eine kurze Mail an hier klicken… @jazzclub.de unter Nennung des Namens, Instruments und Alters schicken. Wann? Monatlich Jeweils vor der monatlichen Jam-Session des Jazzclubs Karlsruhe (jeden ersten Montag im Monat) 17–19 Uhr Wo? Jazzclub, Kaiserpassage 6 Grundlagen: • Beherrschung einfacher Improvisationstechniken. • Formgefühl für einen Chorus • Bei Akkordinstrumenten Umsetzung von Akkordsymbolen mit einfachen Voicings • Bei Bassisten Umsetzung eines Walking Bass in medium Tempo zu einem einfachen Standard • Bei Drummern Grundlegende Grooves und Formsicherheit. Sonstiges • Es ist ein Workshop und kein Konzert und daher ohne Publikum und nur für Workshopteilnehmer. Die JazzSession im Anschluss ist öffentlich. • Bitte kommt pünktlich. • Der Kurs findet auf der Bühne der späteren Session mit der Jazzclub Backline statt. Somit können Schlagzeug, Flügel sowie Gitarren- und Bassverstärker und Notenständer des Clubs benutzt werden. Aufbauhelfer ab 16:45 sind willkommen. Alles andere bitte selber mitbringen.
JazzSession
2. Februar | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Die Jam Session ist das Herzstück des Musiklebens im Jazzclub. Gastgeber ist wie gewohnt Stefan Günther, der mit viel Feingefühl den Einstieg leicht macht und zum befreiten Improvisieren einlädt. Gemeinsam mit seinen jeweils hochkarätigen Gästen, die als Starterband den Abend eröffnen, schafft er den perfekten Rahmen für spontane Begegnungen auf der Bühne. Wie sich der Abend anschließend entwickelt, liegt ganz bei den Musiker:innen, die das Programm bestimmen und gestalten. Nicht selten entstehen dabei echte Höhenflüge und mitreißende Momente.
Homegrown — Christian Steuber Quartett
9. Februar | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Im Quartett um den Saxophonisten haben sich vier Bandleader aus den unterschiedlichsten musikalischen Himmelsrichtungen zusammengefunden, um zu teilen, einander zuzuhören, zu wachsen und musikalisch miteinander zu einem kollektiven Klangkörper zu verschmelzen. Begegnung, gegenseitiges Vertrauen und unbändige Spielfreude sind die Attribute, die das gemeinsame Erleben und Musizieren auszeichnen. Gespielt werden eigene Stücke, durch die die Jazz-Tradition funkelnd hindurchscheint. Druckvoll-groovig oder melancholisch-verträumt – Form und Freiheit reichen sich munter die Hände, immer bestrebt das energetische Knistern zu erhalten, aus dem sich das Klangideal der Band speist. //Christian Steuber: Saxophon //Lukas DeRungs: Klavier //Rosanna Zacharias: Kontrabass //Johann Walker: Schlagzeug
Soulcafé Karlsruhe
23. Februar | 20:00 Uhr
EINTRITT 25,5 | ERM 23,5 | MITGL 20,5
Fette Bläserriffs, eine bestens eingespielte Rhythmusgruppe und die warm klingende Gesangsfront lassen totgeglaubte Soul-Klassiker in frischen Arrangements neu aufleben. Feine Grooves, knackiger Funk und souliger Jazz ließen Soulcafé zum Funk- und Soul-Flaggschiff der Karlsruher Szene werden. Seit 2008 bietet die von Niklas König (ehem. Braun) gegründete Local-Hero-Allstar-Formation beständig einen monatlichen Erfolgsabend im Programm des Jazzclubs. // Gesang — Melanie Hanke, Tunc Süzer, Oliver Fischer // Keyboards — Alexander Krieg, Christian Struck // Schlagzeug — Thorsten Rheinschmidt // Perkussion — Andreas Hirth // Saxofon, Trompete, Posaune — Florian Wolpert, Sean Ian Guptill, Christian Felz, Marcus Franzke // Gitarre — Mathias Loris // Bass — Niklas König
XY Quartett
26. Februar | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
Wiederholt als eine der besten Jazzformationen Italiens ausgezeichnet, verbindet das 2011 von dem Saxofonisten Nicola Fazzini und dem Bassisten Alessandro Fedrigo gegründete XY Quartet Kompositionstechniken der zeitgenössischen Musik mit Improvisation und Spielhaltung des Jazz. Mit leichter Hand werden Mittel des Serialismus, der Minimal Music oder der Zwölftontechnik eingesetzt, um zu einer originellen Musiksprache zu kommen und neue Wege der Improvisation zu erschließen. Durch die Ergänzung mit Schlagzeug und Vibraphon prägt ein reizvolles Klanggewand die Musik der vier Italiener, die sechs CDs veröffentlichten und bereits auf den wichtigsten europäischen Jazzfestivals zu Gast waren. //Nicola Fazzini: Altsaxophon //Alessandro Fedrigo: E‑Bass //Saverio Tasca: Vibraphon //Luca Colussi: Schlagzeug
Homegrown — Kerstin Haberecht
9. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Das Modern-Jazz-Quartett um Kerstin Haberecht mit Andrey Shabashev ℗, Bastian Weinig (b) und Maximilian Hering (dr) widmet sich hauptsächlich den schnörkellosen Kompositionen der aufstrebenden Altsaxofonistin. Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt sie in ihren Stücken prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre eigene musikalische Sprache. Dabei bereitet es ihr große Freude, sowohl die sanfte, sangliche als auch die energisch, perkussive Seite ihres Sounds zu präsentieren und beweist hierbei ein ausgereiftes Gespür für abwechslungsreiche Energieverläufe und polyrhythmische Spannungen. Ebenso zeichnet sie ihr Talent für starke Melodien, klare Themen sowie ihre Flexibilität im Ton aus, der manchmal warm, voll und samtig, aber auch gerade oder spröde klingen kann. Unterstützt wird sie hierbei von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschiedenen Charakteren maßgeblich den Gesamtklang von HABERECHT 4 beeinflusst. 2016 erschien ihr erstes Album ESSENCE bei der Jazzthing Next Generation Reihe. Im Anschluss arbeitete Haberecht an der Veröffentlichung mehrerer Alben als Sidewoman mit Jan Felix May & Band, PYU, MAINZ04 und wurde unter anderem 2020 als Solistin bei der Hr-Bigband gefeaturt. Aktuell konzentriert sie sich wieder auf ihre Hauptprojekte HABERECHT 4 und DUO VOLTIGE, dessen Debütalbum MAIDEN FLIGHT 2024 bei Unit Records erschien. Videos: https://youtu.be/uFZ8z4mMayM https://youtu.be/5w-bQB7Img8 https://youtu.be/SGfpB-c49pE
Jazz und Literatur
Badisches Staatstheater Karlsruhe
15. März | 11:00 Uhr
Eintritt: gemäß Kooperationspartner
Jazzklänge von Musiker:innen des Jazzclubs Karlsruhe verbinden sich viermal im Jahr mit literarischen Texten, gelesen von Schauspieler:innen des Ensembles. Die Begleitung der Literatur durch Jazz kreiert eine ganz besondere Atmosphäre. Weitere Informationen folgen. In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Dauer: 2h 00, 1 Pause Ort: Neues Entrée, Badisches Staatstheater Karlsruhe
Jazzclassix — Gary Burton
16. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Jazzclassix Gary Burton 16.02.26 Der 1943 geborene Vibraphonist Gary Burton revolutionierte ab Anfang der 1960er Jahre die Rolle seines Instruments im Jazz. Durch sein an Pianisten wie Bill Evans orientiertes Spiel mit vier Schlägeln war es ihm möglich komplexe Akkorde und mehrstimmmige Linien zu spielen. Burton gilt ausserdem als wichtiger Wegbereiter des Jazzrock der 1970er Jahre. Auch als Talententdecker spielte er eine wichtige Rolle, Musiker wie Pat Metheny, Larry Corryell, Makato Ozone, Julian Lage und Kurt Rosenwinkel wurden von ihm gefördert. Die Musik von Gary Burton wird von einer Band um den Vibraphonisten Max Pallmann, der bei Gary Burton Unterricht hatte präsentiert. Der aus einer Musikerfamilie stammende Max Pallmann der auch spielte zuerst Schlagzeug bevor er mit 13 Jahren das Vibraphon für sich entdeckte. Schön früh wurde er im süddeutschen Raum mit Formationen wie dem Christoph Heringer Quartett und der Band ULIsees als Vibraphonist und Schlagzeuger bekannt. Begleitet wird er an diesem Abend von der Rhytmusgruppe des Robin Mock Quartetts, zusammen werden die vier Musiker eine Reise durch die gesamte Laufbahn von Gary Burton unternehmen . //Max Pallmann — Vibraphon //Wolfgang Klockewitz — Piano //Robin Mock — Bass //Jonathan Zacharias — Schlagzeug
Kurz. Ludwig, Parzhuber feat. Loren Stillman
26. März | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
Johannes Ludwig — alto saxophone Loren Stillman — tenor saxophone Andreas Kurz — double bass Alex Parzhuber — drums
The MATHISEN / MILLOT / JORDAN Collaboratory
28. März | 20:00 Uhr
EINTRITT 27 | ERM 25 | MITGL 22
Ein elektrisierendes Trio: Per „Bass Viking” Mathisen, Marcel Millot und Søren Jordan vereinen ihre Kräfte für ein einzigartiges Musikerlebnis Das Trio, bestehend aus Per „Bass Viking“ Mathisen (Bass, Norwegen), Marcel Millot (Drums, Deutschland) und Søren Jordan (Gitarre, Deutschland) formt eine dynamische Einheit, die in der aktuellen Jazzlandschaft ihresgleichen sucht. Mit einem beeindruckenden musikalischen Hintergrund und einer bemerkenswerten Mischung aus Blues, Fusion und ethnischen Einflüssen versprechen die drei Ausnahmemusiker ein unvergleichliches Hörerlebnis. Das Trio schafft einzigartige Klangwelten, die das Publikum regelrecht in ihren Bann ziehen. Per „Bass Viking“ Mathisen, der als einer der führenden Bassisten Europas gilt, hat mit zahlreichen Jazzgrößen wie Alex Acuna, Jon Christensen, Mike Stern, Robben Ford, Terje Rypdal, Bill Bruford, Bill Evans, Marilyn Mazur, u.v.m. zusammengearbeitet. Er ist bekannt für seine Virtuosität und sein kraftvolles Spiel. Er zählt zu den herausragende n Bassisten Europas und ist in der internationalen Jazzszene ein fester Name. Ob akustisch oder elektrisch – Mathisen beherrscht sein Instrument mit atemberaubender Präzision und einem einzigartigen Groove. Sören Jordan an der Gitarre ist ein stilistisch vielseitiger Musiker, der Blues, Jazz und Fusion mit unverwechselbarem Ton und feinem Gespür für Dynamik verbindet. Jordan arbeitete im Laufe seiner Karriere mit Künstlern wie Alannah Myles, Paul Young, Nik Kershaw, ASP, u.v.m. zusammen und ist sowohl als Live- als auch als Studiomusiker gefragt. Mit seiner Mischung aus emotionalem Ausdruck und virtuoser Präzision verleiht er dem Trio seinen charakteristischen Sound und schafft die Verbindung zwischen traditioneller Erdigkeit und moderner Klangästhetik. Marcel Millot an den Drums komplettiert das Ensemble. Der aus Deutschland stammende Schlagzeuger beeindruckt durch sein facettenreiches Spiel. Seine Referenzen (Paul Young, Nik Kershaw, Johnny Logan, Marla Glen, Moses Pelham, Edo Zanki, Laith Al Deen u.v.m.) scheinen eher untypisch für dieses Genre. Aber gerade dies macht wohl den besonderen Kick dieser musikalischen Fusion aus. Millots rhythmische Präzision und sein kreativer Einsatz machen ihn zu einem essenziellen Bestandteil des Trios. Klangwelten, die Grenzen sprengen Dieses Trio verkörpert eine unverwechselbare Energie und musikalische Chemie, die jedes ihrer Konzerte zu einem Erlebnis macht. Elemente aus Blues, Jazz, Rock, Fusion und Weltmusik schaffen einen Sound, der gleichermaßen anspruchsvoll und zugänglich ist und die Zuhörer auf eine Reise durch komplexe harmonische und rhythmische Landschaften mitnimmt. Live begeistern sie durch packende Interaktionen und mitreißende Soli, die stets Raum für Spontanität und kreative Momente lassen. Ihre einzigartige Mischung aus Energie, musikalischem Feingefühl und technischer Brillanz macht sie zu einer der spannendsten Formationen der Musikszene.
Jazzclassix — Bill Frisell
20. April | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Bill Frisells Musik ist stilistisch unglaublich vielfältig, von Soundscapes zu Country, straight ahead Jazz zum Experiment, er vereinigt alles mit einer wunderbaren Melancholie und Herzenswärme. Wahrscheinlich der netteste Mensch auf diesem Planeten, gibt es bei jedem Konzert von ihm diesen Moment, wo man meint, dass jetzt wohl gleich der Weltfrieden ausbricht. Bill Frisell ist aber auch der Meister des Schrägen, er hat zum Beispiel mit Gary Larson, dem grossartigen Cartoonisten zusammengearbeitet für die Fernsehserie ‚from the far side‘. Er spielte unter anderem mit Elvin Jones, John Zorn, Paul Simon, Elvis Costello, Mccoy Tyner, Jim Hall und mit so vielen mehr, er war Hausgitarrist bei ECM und ist jetzt bei Blue Note. Sein Sound und seine Art hat der Gitarre in all den Jahren so viel Inspiration gegeben: The all american guitarist! Jochen Seiterle Gitarre, Rolf Breyer, Bass und Stefan Günther, Schlagzeug würden die wunderbare Frisell Musik gerne mit ihren Mitteln zusammen mit dem wunderbaren Karlsruher Publikum feiern.
Sonic Harmonics
30. April | 20:00 Uhr
EINTRITT 25 | ERM 23 | MITGL 20
Der Karlsruher Saxophonist und Komponist Klaus Buchner widmet sich seit 2019 intensiv der Handpan, einem noch sehr jungen Instrument, das erst im Jahr 2000 als Schweizer Entwicklung auf den Markt kam uns ich schnell auch mit vielen Nachbauten verbreitete in der Welt der Musik. Buchners Ziel ist es, dieses zauberhaft weiche und klangvolle, ein wenig an die karibische Steeldrum erinnernde Instrument mit unterschiedlichen Genres in Kontakt zu bringen und zu integrieren. Nach dem gemeinsam mit dem Karlsruher Perkussionisten Pedro Weiss produzierten Album „Chronos“ sowie zwei Videos mit dem indischen Tablavirtuosen Abhirup Roy geht Klaus Buchner nun einen nächsten Schritt. Für Sonic Harmonics hat er fantastische Musiker gefunden. Durch die Charakteristik der Handpan erhalten seine Kompositionen einen sehr feinen, harmonischen Klang, der von einer Prise Jazz unterlegt, mit einem Hauch Klassik verfeinert, mit geschmeidigen Piano- und Synthesizerklängen ummantelt und auf einem lässigen und fantasievollen Groove als Schmaus für die Ohren serviert wird. Erstmalig wird Sarah Lipfert (Gesang) dabei sein. Klaus Buchner — Handpan und Saxophon Sarah Lipfert — Gesang Marcel Millot — Drums Henrik Mumm — Bass und Cello Steffen Schuhmacher — Piano und Keys Sean Guptill — Trompete
Jazz und Literatur
Badisches Staatstheater Karlsruhe
10. Mai | 11:00 Uhr
Eintritt: gemäß Kooperationspartner
Jazzklänge von Musiker:innen des Jazzclubs Karlsruhe verbinden sich viermal im Jahr mit literarischen Texten, gelesen von Schauspieler:innen des Ensembles. Die Begleitung der Literatur durch Jazz kreiert eine ganz besondere Atmosphäre. Weitere Informationen folgen. In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Dauer: 2h 00, 1 Pause Ort: Neues Entrée, Badisches Staatstheater Karlsruhe
Joscho
26. November | 20:00 Uhr
EINTRITT 29 | ERM 27 | MITGL 24
Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho´s Youtube Version von „Hey Joe“ hat mittlerweile die 2 Millionen Marke geknackt. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Insgesamt 4 von Joscho´s Alben wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die aktuelle Trio Produktion „Paris – Berlin“ (2018) wurde als Direct to Disc Schallplattenproduktion in den Hansa Studios Berlin aufgenommen, wo u.a. viele Aufnahmen von David Bowie entstanden sind. Auf der aktuellen Produktion von Daniel Hope „America“ ist Joscho Stephan als Gast zu hören. Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern. // Sologitarre — Joscho Stephan // Rhythmusgitarre — Sven Jungbeck // Kontrabass — Volker Kamp