d
c

die Geschichte

2018

Um 15Uhr am 20.11.2018 entscheidet der Gemeinderat mit 40/8 Stimmen für das Konzept, Jazzclub in der ehem. Kurbel. Dort wird der Jazzclub auch mit dem Umbau finaziell unterstützt. Der Jazzclub beschreitet nun einen neuen eigenständigen Weg.Desweiteren werden erstmals in der Geschichte des Vereins finanzielle Mittel für Personal freigegeben.

.

2017

Der Jazzclub zieht für 12 Monate zurück ins Jubez, hier war er schon von 1985-2006 zuhause.


Fullhouse bei der Session im Jubez

2016

Das Jazzfestival ist in Karlsruhe wieder eine feste Größe.

festival16

2016

Der Jazzclub wirkt bei den Europäischen Kulturtagen mit.
Zu Gast: Ibrahim Maalouf – Red & Black light Tour – in Kooperation mit dem ZKM

ekt2016

2015

Trotz der Heimatlosigkeit, stemmt der rein ehrenamtlich arbeitende Verein gleich 3 Festivals.
Landesjazzfestival im Schloßgarten vom 4.-6.Sept mit vielen Lokalen Bands und Special Guest Raul Midon
Finest-Jazz im ZKM mit 4 von einer internationalen Jury ausgewählten Bands aus Baden-Württemberg
Landesjazzfestival im ZKM mit u.a. mit Ron Carter  & Foursight Quartett

ljf2015

2014

nach 18 Jahren Festivalpause gibt es ein rauschendes Jazzfestival im ZKM
mit 3 Bühnen und 10 Bands.

festival14

2014

Heimatlos

Im Mai verläßt der Jazzclub die sicher geblaubte Spielstätte.

Der Jazzclub ist nun zu Gast in der Alten Hackerei, Tollhaus, Jubez, Tempel, KOHI, Bad. Kunstverein,  Bad. Staatstheater, ZKM, AKK (Uni Karlsruhe),  KIT-Audimax (Uni Karlsruhe),  Hemingway Lounge, u.v.m.

…Danke an unsere Unterstützer!

2009

Der Pächter wechselt, der Jazzclub bleibt: ab nun ist der Club zu Gast in der Gaststätte “Im Schlachthof”  vorerst ohne den Ort zu wechseln.

2007

2007 – 2009 Kulturzentrum Alter Schlachthof

Im April kehrt der Jazzclub in die renovierte Schlachthausgasttätte zurück, die für die nächsten zwei Jahre unter dem Namen “Kaldaune” betrieben wird.

1985

1985 – 2006 Die Jahre im Jubez
Mit Hilfe der Stadt wird das Jubez am Kronenplatz als neues Domizil für den Jazzclub gefunden.

1984

Noch ein kurzes Gastspiel auf dem Malzboden des Brauhauses Moninger.

1979

1979 bis 1983 Der Jazzclub ist zum ersten Mal in der Schlachthofgaststätte zu Hause, die sich in diesen unsteten Jahren als das dauerhafteste Provisorium erweist.

Timeline 2

1976

Manfred Schoof, Jasper van”t Hof, Frederik-Rabold-Crew, Johnny Griffin, Toto Blanke, Blind John Davis, Gunter Hampel.

Unser Programmgestalter Roland Blume betreut nun auch die Jazz-Matineen im neuen Badischen Staatstheater. Im Mai Mitwirkung beim “Festival der guten Taten” im Schossgarten: das Jazz-Meeting mit ca. 1200 Besuchern. Inzwischen Einführung der Reihe “Experimente” unter Wilfried Eichhorn. Mitte August leider der vierte Auszug und Mitte September neuer Start im “Postwirtkeller” gegenüber der Hauptpost.

blindjd

Blind John Davis – Video

1975


08.03.1975 – Bad. Staatstheater
Im Badischen Staatstheater findet die erste Jazzmatinee statt. Zu Gast sind die Happy Swing Five.

06.06.1975 – Karlsruher Jazzmeeting
Abschlussveranstaltung des Jazzbandwettbewerbs “Jugend Baden-Württemberg” in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und dem SDR mit L. Schmitz Music, Tabasco, Kuno Schmid Trio, Reiner Oliva Group.

bis September 1975

Der Club spricht im April erneut bei der Stadt vor. Werbemöglichkeiten und eine finanzielle Soforthilfe werden bewilligt. Umzug in den Apfelkeller in der Kronenstr. 5.

17.09.1975 – Eröffnungskonzert im Apfelkeller
mit dem Joe Rapp Quintett.
Jeden Mittwoch und Freitag wird nun konzertiert.

07.10.1975 – Bad. Kunstverein
Beginn der bis heute fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Badischen Kunstverein.

Konzert-Höhepunkte Sept. – Dez. 1975
Mombasa (19.09.), Little Brother Montgomery (17.10.),
Hans Koller (29.10.), Zbigniew Seifert (21.11.),
Ken Rhodes (12.12.) u.a.

Ken Rhodes – Musik

1974


10.02. & 29.09.1974 – Rod Mason/Ian Wheeler Jass Band

02.03.1974 – Errol Dixon
01.06.1974 – Willie Mabon

13.10.1974 – Albert Mangelsdorff Quartet

November 1974 – Abdullah Ibrahim
Die Qualität des Klavieres im Café Carmen, eine Leihgabe des Geschäftsführers, muss indiskutabel schlecht gewesen sein. Abdulla Ibrahim, zu dieser Zeit noch als Dollar Brand unterwegs, sagte sein Konzert nach Begutachtung des Instrumentes kurzerhand ab.

Dezember 1974
Der Jazz war für die Stadtverwaltung noch immer nicht subventionsfähig, das Geld wird knapp. Werbemaßnahmen fallen aus, Besucherzahlen gehen runter. Am 15.12.1974 spielt Oscar Klein’s Bluesmen zum Abschied im Café Carmen. Es beginnt “die zweite traurige, jazzfreie Zeit” nach 1964-66.

1973


März 1973

Mit dem Auszug des Pächters des Pub verliert der Jazzclub seine Spielstätte und muss abermals umziehen.

31.03.1973 – Roland Blume im BNN-Interview
Blume: “Der Jazzclub hat keine Lobby (…). Für viele ist Jazz Urwaldmusik, die Jazz-Fans gelten häufig als Aussenseiter oder werden gar mit Hasch in Verbindung gebracht. (…) Wir suchen dringend einen geeigneten Raum, der nicht nur für Konzerte, sondern auch für die Clubarbeit (…). Ich vermisse in Karlsruhe ein kulturelles Jugendzentrum, in dem u.a. auch die Jazz-Fans ein festes Domizil haben.”

31.03.1973 – Großes Abschiedskonzert im Pub
mit Swing Union (u.a. mit Roland Blume) und anschließender Jam-Session.

BNN, 01.04.1973
“Es bleibt zu hoffen, dass die Karlsruher Jazz-Geschichte mit der Schließung des Pub nur vorerst abgeschlossen ist und den Jazz-Musikern nach dieser letzten und so eindrucksvollen Demonstration ihrer Spielfreude und ihres Könnens bald die Möglichkeit gegeben wird, in einem neuen Domizil die jetzt so jäh abgebrochenen Aktivitäten wiederaufzunehmen und weiterzuführen.”

16.05.1973 – Hot-Jazz Meeting
im Albert-Schweizer-Saal, u.a. mit Spiritual Chor Karlsruhe, Mama’s Washhouse Stompers, Swing Union.

September/Oktober 1973 – Umzug ins Café Carmen
Heinz Weber, Geschäftsführer des Musikhauses Thibaut und des Café Carmen, stellt unentgeltlich die Kellerräume des Cafés in der Hirschstr. 3 zur Verfügung.

14.10.1973 – Eröffnungskonzert
mit Oscar Klein’s Bluesmen

10.11.1973 – Blind John Davis

17.11.1973 – Hans Koller’s “Free Sound”
Erstmals ein Vertreter der damaligen Jazz-Avantgarde in Karlsruhe. BNN vom 22.11.1973: “Die Publikumsreaktionen an diesem Abend lassen auf ein immer größeres Interesse und auch ein wachsendes Verständnis für den neuen Jazz schließen (…).”

19.12.1973 – 5. Karlsruher Jazzmeeting
mit Oscar Klein’s Bluesmen, Big Band der Staatl. Hochschule für Musik München – Leitung: Joe Viera,
Mal Waldron Trio feat. Miriam Klein, Summit.

Oscar Klein’s Bluesmen, c. 1977

Oscar Kleins Bluesmen – Video

 

1972


09.06.1972 – Albert Mangelsdorff Quintett

04.11.1972 – Eddie Boyd Trio

16.12.1972 – 4. Karlsruher Jazz-Meeting
“Treffpunkt-Jazz” Veranstaltung des SDR, u.a. mit Carlo Bäder Big Band, Boogie Woogie Company, Johnny Mars Bluesband.

1971

 

Albert Louis Jazzband, Pub, 13.03.1971


17.12.1971 – 3. Karslruher Jazz-Meeting

in der Stadthalle, u.a. mit Mama’s Washhouse Stompers, College Swing Union, Oskar Klein’s Bluesmen.

1970

 

Honest Truth, Jazz-Club, Lessingstr. 70, 04.04.1970


29.04.1970 – Umzug in den Pub

Besichtigung des Jazzkellers in der Lessingstr. 70 durch die Städtische Branddirektion. Die sich anschließenden Auflagen zwingen den Jazzclub in die Cafeteria der Pädagogischen Hochschule in der Bismarckstr. 12, Pub genannt, umzuziehen.

06.12.1970 – 2. Karlsruher Jazz-Meeting
in der Stadthalle in Zusammenarbeit mit Joachim-Ernst Berendt (siehe 1956) vom SWF. Mit dabei u.a. Mama’s Washboard Stompers, College Dixie Union, Latin Jazz Band, Albert Louis Jazzband.

1969


29.11.1969 – 1. Karlsruher Jazz-Meeting

u.a. mit Mama’s Washboard Stompers
und dem Modern Jazz Quintett Karlsruhe mit prominenter Besetzung: Helmut Zimmer p, Herbert Joos tr, Winfried “Rimskij” Eichhorn sax, Claus Bühler b, Rudolf “King” Theilmann dr.
Mitschnitt durch den SDR.

28.11.1969 – Gründung des Jazzclub Karlsruhe e. V. 
Am 05.11.1969 trafen sich zehn Jazzbegeisterte im Durlacher Hotel “Zur Krone” um einen neuen Jazzclub zu gründen. Das Protokoll der Sitzung trägt das Datum des 06.11.1969. Zum 1. Vorsitzenden wurde Roland Blume, zum 2. Vorsitzenden Jürgen Nitsche jeweils einstimmig gewählt.
Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 28.11.1969, damals noch als “Jazz-Club Karlsruhe” – mit Bindestrich.

Dave Pike, Werkstatt 68 in der Lessingstr. 70, 18.01.1969
1968

Neuer Jazzarbeitskreis unter der Leitung von Roland Blume innerhalb der “Werkstatt 68”. Aktivitäten in der Jugendarbeit, Vorträge, Plattenabende, Jam-Sessions, Filmvorführungen.

 

1966

1966 – 67 Jazzclublose, traurige Zeit.

1963

Eröffnung des Laboratorium in der Lessingstraße. Neben Jazzveranstaltungen finden auch Ausstellungen und Dichterlesungen statt.

1958

“Spinne” im Markgräflichen Palais und “Club 54” in der Lessingstraße mit der Modern Jazz Group Karlsruhe als Hausband mit U. Stengel, dr; A. Classen, sax; W. Bernd, b; Joos, flh; Zimmer, p

mj4ka

1956

Bob Cooper und Bud Shank mit der Albert-Mangelsdorff-Combo. Jazzclub “Spinne” in der Amalienstraße, später in der Adler-/Zähringerstraße und Kakadu-Bar Amalien-/Waldstraße.

cooper

Bud Shank – Video

Joachim Berendt beim Club 54, 13.01.1956
1954

Einzug in den Jazzkeller in der Lessingstraße 70 als “Jazzclub 54 e. V.”. Jetzt ging es richtig los: Gebrüder Mangelsdorff, Gary Weinkopf, Karl Sanner, Jutta Hipp, Attila Zoller, Joki Freund und Hans Koller, Spree City Stompers und Albert Nicolas. Catherina Valente gastierte in der Spinne. Der Club wurde Mitglied in der Deutschen Jazzföderation und arbeitete mit dem Deutsch-Amerikanischen Club zusammen.

emilattila

 

1953

Erste Großveranstaltungen: Kurt Edelhagen Allstars und Franz von Klenck in der Stadthalle.

tl_kurte

Kurt Edelhagen – Video

 

1952

“Der Schlüssel” wird zum “Jazzclub Karlsruhe e. V.”, weiterhin im Amerikahaus und im Salmen.

1949

Jazzclub “Der Schlüssel e. V.” im ehemaligen Amerikahaus.
Topveranstaltungen: Teddy Ley Band im Passage-Palast,
Moderation: Dieter Zimmerle

 

1948

… im Café Museum in der Waldstraße.

 

1946

… als “Point-Club” im Café am Zoo.

 

1945

Nach Jahren der Zensur durch die Reichsmusikkammer entsteht das Jazzleben in Karlsruhe neu.