Programm
XY Quartett
26. Februar | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
Wiederholt als eine der besten Jazzformationen Italiens ausgezeichnet, verbindet das 2011 von dem Saxofonisten Nicola Fazzini und dem Bassisten Alessandro Fedrigo gegründete XY Quartet Kompositionstechniken der zeitgenössischen Musik mit Improvisation und Spielhaltung des Jazz. Mit leichter Hand werden Mittel des Serialismus, der Minimal Music oder der Zwölftontechnik eingesetzt, um zu einer originellen Musiksprache zu kommen und neue Wege der Improvisation zu erschließen. Durch die Ergänzung mit Schlagzeug und Vibraphon prägt ein reizvolles Klanggewand die Musik der vier Italiener, die sechs CDs veröffentlichten und bereits auf den wichtigsten europäischen Jazzfestivals zu Gast waren. //Nicola Fazzini: Altsaxophon //Alessandro Fedrigo: E‑Bass //Saverio Tasca: Vibraphon //Luca Colussi: Schlagzeug
Sunday Afternoon Jam
1. März | 17:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
In Ergänzung zum Young Lions Workshop richtet sich dieser Workshop an jazzbegeisterte Amateurmusiker:innen, die bereits im Berufsleben stehen. Wer schon Erfahrungen mit einfachen Jazzstandards gesammelt hat, sich aber bisher noch nicht auf die Bühne einer Session getraut hat oder Neues lernen möchte, ist hier genau richtig, um sich mit den ungeschriebenen Regeln und den Grundlagen des Zusammenspiels vertraut zu machen. Themen sind Abläufe, Repertoire, Soloaufbau und Kommunikation auf der Bühne. Wer sich sicher genug fühlt, kann am darauffolgenden Tag bei der Session im Jazzclub am Montag um 20:00 Uhr mitspielen. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung per E‑Mail unter Angabe von Name und Instrument an hier klicken… @jazzclub.de gebeten. Der Workshop findet jeweils am ersten Sonntag des Monats von 17:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Workshop ist kein Konzert und daher ohne Publikum. Er ist ausschließlich für Workshopteilnehmende gedacht. Aufbauhelfer:innen ab 16:30 Uhr sind herzlich willkommen.
Young Lions Session Workshop
2. März | 17:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Diese Veranstaltung ist ein Workshop, kein Konzert und findet daher ohne Publikum statt. Du möchtest gerne auf einer Jazz-Session spielen, fühlst dich aber noch etwas unsicher vor Publikum? Du möchtest erst mal mehrere Chancen haben, etwas zu probieren? Dann bist du bei unserem Workshop vom Jazzclub Karlsruhe für junge Jazzmusiker genau richtig. Sicherlich hast du schon einige Jazzstandards fleißig zu Playbacks geübt. Ein Stück kann sich aber, wenn man es mit anderen „echten“ Musikern spielt, die man noch dazu meist nicht kennt, komplett anders anfühlen als beim Üben zuhause. Wie reagiere ich darauf, wenn der Drummer plötzlich einen ganz anderen Groove als den gewohnten spielt? Wie mache ich mein Solo möglichst attraktiv? Wie „verkaufe“ ich meine instrumentalen Fähigkeiten am besten? Wie wird der Ablauf eines Stückes während des Jamens spontan gestaltet? Welche Handzeichen gibt es, z.B. für „Trading Fours“ oder die Rückkehr zum Thema? Wie mache ich Intros, Schlüsse? Unser Dozent Gernot Ziegler probt mit euch gängige Standards und erklärt dir ungeschriebene Gesetze und die Grundlagen für das Spielen auf einer Jazz-Session. Wer sich dann sicher fühlt, spielt dann im Anschluss nach dem Workshop um 20 Uhr auf der „großen“ Session. Wer? Der Workshop richtet sich an junge Jazzmusiker wie Schüler, Azubis, Studierende, die noch kein eigenes Geld verdienen und ist daher kostenfrei. Ihr könnt aber auch gerne einen Obolus in die Eintrittsbox des Jazzclubs werfen. Da die Teilnehmerzahl leider begrenzt ist, bitte rechtzeit, am besten mindestens eine Woche vorher, per E‑Mail anmelden. Dazu einfach eine kurze Mail an hier klicken… @jazzclub.de unter Nennung des Namens, Instruments und Alters schicken. Wann? Monatlich Jeweils vor der monatlichen Jam-Session des Jazzclubs Karlsruhe (jeden ersten Montag im Monat) 17–19 Uhr Wo? Jazzclub, Kaiserpassage 6 Grundlagen: • Beherrschung einfacher Improvisationstechniken. • Formgefühl für einen Chorus • Bei Akkordinstrumenten Umsetzung von Akkordsymbolen mit einfachen Voicings • Bei Bassisten Umsetzung eines Walking Bass in medium Tempo zu einem einfachen Standard • Bei Drummern Grundlegende Grooves und Formsicherheit. Sonstiges • Es ist ein Workshop und kein Konzert und daher ohne Publikum und nur für Workshopteilnehmer. Die JazzSession im Anschluss ist öffentlich. • Bitte kommt pünktlich. • Der Kurs findet auf der Bühne der späteren Session mit der Jazzclub Backline statt. Somit können Schlagzeug, Flügel sowie Gitarren- und Bassverstärker und Notenständer des Clubs benutzt werden. Aufbauhelfer ab 16:45 sind willkommen. Alles andere bitte selber mitbringen.
JazzSession
2. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Die Jam Session ist das Herzstück des Musiklebens im Jazzclub. Gastgeber ist wie gewohnt Stefan Günther, der mit viel Feingefühl den Einstieg leicht macht und zum befreiten Improvisieren einlädt. Gemeinsam mit seinen jeweils hochkarätigen Gästen, die als Starterband den Abend eröffnen, schafft er den perfekten Rahmen für spontane Begegnungen auf der Bühne. Wie sich der Abend anschließend entwickelt, liegt ganz bei den Musiker:innen, die das Programm bestimmen und gestalten. Nicht selten entstehen dabei echte Höhenflüge und mitreißende Momente.
Homegrown — Kerstin Haberecht
9. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
HABERECHT 4 — Essence and more Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt die auf-strebende Altsaxofonistin Kerstin Haberecht in ihren Stücken prägendeErlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziativeDetails in ihre musikalische Sprache. Mit ihrem Quartett entfaltet sieebenso die sanfte, sangliche als auch die energische, perkussive Seiteihres Instruments und beweist hierbei ein ausgereiftes Gespür für ab-wechslungsreiche Energieverläufe und polyrhythmische Spannungen.Gleichermaßen zeichnet sie ihr Talent für starke Melodien, klare The-men sowie ihre Flexibilität im Ton aus, der manchmal warm, voll undsamtig, aber auch gerade oder spröde klingen kann. Unterstützt wirdsie von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschiedenen Persön-lichkeiten maßgeblich den Gesamtklang von Haberecht 4 beeinfl usst.2016 erschien Haberechts Debutalbum „Essence“ in der Jazzthing NextGeneration Reihe. Seither wurde sie von der HR-Bigband gefeaturet,spielte verschiedentlich als Sidewoman und konzentriert sich gegen-wärtig auf ihre Hauptprojekte Haberecht 4 und Duo Voltige. Videos: https://youtu.be/uFZ8z4mMayM https://youtu.be/5w-bQB7Img8 https://youtu.be/SGfpB-c49pE
Jazz und Literatur
Badisches Staatstheater Karlsruhe
15. März | 11:00 Uhr
Eintritt: gemäß Kooperationspartner
Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zer-stört oder im Lauf der Zeit abhanden gekommen. Judith Schalanskywidmet sich dem, was das Verlorene hinterlässt: verhallte Echos undverwischte Spuren, Gerüchte und Legenden, Auslassungszeichenund Phantomschmerzen. Ausgehend von verloren gegangenenNatur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, demabgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerartoder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft sie ein naturgemäßunvollständiges Verzeichnis des Verschollenen und Verschwunde-nen, das seine erzählerische Kraft dort entfaltet, wo die herkömm-liche Überlieferung versagt. Umrahmt wird die Lesung von einemQuartett um den Holzbläser Gerd Pfeuffer. In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Dauer: 2h 00, 1 Pause Ort: Neues Entrée, Badisches Staatstheater Karlsruhe //Gerd Pfeuffer (Altsaxophon,Sopransaxophon,Flöte) //Wolfgang Klockewitz (Piano) //Jan Götz (Bass) //Steffen Schuhmacher (Schlagzeug)
Ein kühles Getränk gefällig?
Im Foyer lädt unsere kleine, ebenso edle wie gemütliche Jazzbar ein, die Konzertpause zu genießen oder einen entspannten Abend zu verbringen und die Club-Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Mit einer Getränkekarte so vielfältig wie unser Programm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.
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