Kei­ne Loca­ti­on. Ein Gefühl.

jazz­club karls­ru­he

Pro­gramm

Home­grown

Home­grown — Noah Die­mer Quar­tett

15. Juni | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Jazz von packen­der Gestal­tungs­kraft“ (Georg Spind­ler; „Mann­hei­mer Mor­gen“) „Mit einer per­fek­ten Mischung aus Vir­tuo­si­tät, Emo­tio­na­li­tät und Inno­va­ti­on gelingt es, das Gen­re neu zu defi­nie­ren, ohne dabei sei­ne Wur­zeln zu ver­ges­sen.“ „Völ­lig zu Recht gilt Noah Die­mer als einer der viel­ver­spre­chen­den jun­gen Musi­ker der deut­schen Jazz­sze­ne.“ (Gerald Lan­ger, music-on-net) Die­se Ein­schät­zun­gen mar­kie­ren den Aus­gangs­punkt für die Wei­ter­ent­wick­lung des Pia­nis­ten und Kom­po­nis­ten, der sei­ne musi­ka­li­sche Hand­schrift nun wei­ter­führt. Mit Dani­el Ron­ca­ri am Saxo­phon, Mario Angel­ov am Bass und David Gie­sel am Schlag­zeug erwei­tert sich der Klang­raum gegen­über dem Trio hin zu noch fei­ne­ren, farb­in­ten­si­ve­ren Dia­lo­gen. Das Quar­tett ver­bin­det moder­ne Jaz­z­äs­the­tik mit lyri­scher Klar­heit, Zusam­men­spiel mit erzäh­le­ri­scher Tie­fe und ent­wi­ckelt dar­aus einen offe­nen, leben­di­gen Ensem­ble­klang. Wie bereits im Mann­hei­mer Mor­gen im Rah­men des Albums „traces of dusk“ her­vor­ge­ho­ben wur­de, ver­fügt Noah Die­mers Musik über eine beson­de­re gestal­te­ri­sche Kraft: Sie zeich­net sich durch eine aus­ge­präg­te dra­ma­tur­gi­sche Ent­wick­lung, gro­ße Sen­si­bi­li­tät und die Fähig­keit aus, eine brei­te Palet­te an Stim­mun­gen zu ent­fal­ten. Die­se Qua­li­tä­ten prä­gen auch das neue Pro­gramm – noch rei­cher an Far­ben und emo­tio­na­len Span­nungs­bö­gen. Ein zen­tra­ler Inspi­ra­ti­ons­punkt für das aktu­el­le Reper­toire sind die Tex­te des japa­ni­schen Autors Haru­ki Mura­ka­mi. Sei­ne kla­re, redu­zier­te Spra­che, die stil­len sur­rea­len Ver­schie­bun­gen sowie die Mischung aus Inner­lich­keit, Melan­cho­lie und sub­ti­lem Humor bil­den den lite­ra­ri­schen Reso­nanz­raum der Musik. Die Wer­ke grei­fen die­se Stim­mun­gen auf, ohne kon­kre­te Erzäh­lun­gen zu adap­tie­ren: Mura­ka­mis Figu­ren bewe­gen sich durch Zwi­schen­wel­ten – zwi­schen Traum und Rea­li­tät, Ein­sam­keit und Begeg­nung. Die­ses Schwe­ben über­trägt das Quar­tett in musi­ka­li­sche Cha­rak­ter­stu­di­en. Die Kom­po­si­tio­nen grei­fen die­se lite­ra­ri­schen Stim­mun­gen auf und ent­wi­ckeln dar­aus musi­ka­li­sche Erzäh­lun­gen mit kla­ren Span­nungs­bö­gen. Wie im Arti­kel beschrie­ben, fol­gen sie einer aus­ge­feil­ten Dra­ma­tur­gie, besit­zen ein hohes Maß an Sen­si­bi­li­tät und sind in der Lage, unter­schied­lichs­te Stim­mun­gen her­vor­zu­ru­fen – von intro­ver­tier­ter Lyrik bis zu kraft­vol­len Aus­brü­chen. Immer wieder öff­nen die Stü­cke über­ra­schen­de Wen­dun­gen. Wie­der­keh­ren­de Moti­ve tau­chen ver­än­dert wieder auf und schaf­fen ein Netz aus inne­ren Bezü­gen – wie lite­ra­ri­sche Sym­bo­le, die ihre Bedeu­tung im Ver­lauf ver­än­dern. So formt das Noah Die­mer Quar­tett ein Pro­gramm, das Jazz als erzäh­le­ri­sche Kunst ver­steht: getra­gen von einer Hand­schrift, die immer wieder neue Räu­me öff­net. Beset­zung: Noah Die­mer — Kla­vier; Kom­po­si­ti­on Dani­el Ron­ca­ri — Saxo­phon Mario Angel­ov — Bass David Gie­sel — Schlag­zeug

Kon­zert

1. Arme­ni­sches Jazz­fest 2026

21. Juni | 19:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Den fest­li­chen Abschluss des vom 19. bis 21. Juni in Karls­ru­he und Baden-Baden statt­fin­den­den 1. Arme­ni­schen Jazz­fes­ti­vals bil­det ein Kon­zert, bei dem die von Peter Lehel gelei­te­te Big­band der Hoch­schu­le für Musik Karls­ru­he auf her­aus­ra­gen­de arme­ni­sche Jazz­mu­si­ker trifft. Gemein­sam prä­sen­tie­ren sie ein spe­zi­ell für die­ses Fes­ti­val ent­wi­ckel­tes Pro­gramm, das arme­ni­sche musi­ka­li­sche Tra­di­tio­nen mit der Klang­spra­che des moder­nen Jazz ver­bin­det. Im Zen­trum des Pro­jekts steht Davit Mel­k­on­yan. Als vir­tuo­ser Alt­sa­xo­pho­nist und Kom­po­nist ver­bin­det er auf aus­drucks­vol­le Wei­se die Tra­di­ti­on des Jazz mit moder­nen Eins­flüs­sen und expe­ri­men­tel­len Klang­spra­chen der Gegen­wart. Mel­k­on­yan ist Mit­glied des Arme­ni­an Sta­te Jazz Orches­tra und war an zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Pro­jek­ten betei­ligt. Eine beson­de­re klang­li­che und emo­tio­na­le Tie­fe bringt die arme­ni­sche Sän­ge­rin Ani Aro­ni­an ein: die in Jere­wan gebo­re­ne Künst­le­rin lebt und arbei­tet heu­te in den USA und zählt zu den viel­ver­spre­chen­den Stim­men einer neu­en Gen­rea­ti­on im Jazz und Soul. // Davit Mel­k­on­yan — Alt­sa­xo­phon // Ani Aro­ni­an — Gesang // Peter Lehel — Tenor­sa­xo­phon, Lei­tung // Big­band der Musik­hoch­schu­le Karls­ru­he Ein Fes­ti­val der Deutsch-Arme­ni­schen Musik­gell­schaft e.V., unter­stützt vom Hono­rar­kon­su­lat der Repu­blik Arme­ni­en

Jazz­Clas­six

Jazz­Clas­six — The Gol­den Age of Swing

22. Juni | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

In den 1930er- und 40er-Jah­ren brach­ten Legen­den wie Ben­ny Good­man, Count Basie und Ella Fitz­ge­rald die Tanz­sä­le zum Beben. Mit­rei­ßend, ele­gant und vol­ler Lebens­freu­de. Auch das Swing­kom­bi­nat um den Sän­ger und Bas­sis­ten Mau­rice Kühn ver­wan­delt jeden Saal in einen vibrie­ren­den Tanz­pa­last – mit Cha­ris­ma, Musi­ka­li­tät und einer fei­nen Aus­wahl anStü­cken, die das Lebens­ge­fühl von vor 100 Jah­ren auf­grei­fen. Lin­dy Hop, Slow Bal­boa oder ein­fach nur ent­spann­tes Zuhö­ren, hier kom­men alle auf ihre Kos­ten. Mit dabei ist eine kraft­vol­le und hoch­ka­rä­tig besetz­te Horn Sec­tion, die dem Sound sei­ne typi­sche Strahl­kraft, Wär­me und Ener­gie ver­leiht. Gemein­sam mit der Karls­ru­her Sän­ge­rin Jana Schri­et­ter ent­fal­tet sich ein Klang­bild, das den Swing in all sei­nen Facet­ten leben­dig wer­den lässt. Will­kom­men in der gol­de­nen Ära des Swing! Dies­mal ist der Jazz­clas­six-Abend eine Tanz­ver­an­stal­tung und ein Sitz­platz ist nicht garan­tiert. Wer im pas­sen­den Out­fit zu Gol­den Age of Swing erscheint, den erwar­tet eine klei­ne Über­ra­schung. Um 19:30 Uhr gibt es einen Tas­ter (Ein­füh­rungs­kurs) mit den Tänzer:innen von Swing in Karls­ru­he. Per­fekt, um die Grund­schrit­te (noch­mal) mit­zu­neh­men 💃🕺 // Kon­tra­bass, Gesang: Mau­rice Kühn // Gesang: Jana Schri­et­ter // Kla­vier: Manu­el Seng // Schlag­zeug: Max Jent­zen // Saxo­phon, Kla­ri­net­te: Mar­kus Ehr­lich, Chris­ti­an See­ger // Trom­pe­te: Johan­nes Stan­ge // Posau­ne: Jona­than Strie­der

Kon­zert

Mobilé

26. Juni | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 14,5 | ERM 12,5 | MIT­GL 9,5

Mobilé steht für mit­rei­ßen­de Groo­ves, poe­ti­sche Tie­fe und einen urba­nen Sound der gegen­wär­ti­ger kaum sein kann. Basie­rend auf Neo-Soul, Nu-Jazz und Break-Beats defi­nie­ren die 5 jun­gen Musiker:innen eine neue Iden­ti­tät in der Musik­sze­ne. Eine Stim­me vol­ler melan­cho­li­scher Tie­fe und nicht zu bän­di­gen­der Kraft. Instru­men­ta­lis­ten, die mit ihren künst­le­ri­schen Far­ben auf­leuch­ten und vor vir­tuo­ser Risi­ko­be­reit­schaft nicht zurück­schre­cken. Mobilé trans­for­miert jedes Kon­zert in eine tief reso­nie­ren­de Erfah­rung. “Der Name ist Pro­gramm: Wie bei einem Mobilé bewe­gen sich ihre Kom­po­si­tio­nen mal hier­hin, mal dort­hin, wir­ken dabei aber immer aus­ba­lan­ciert. Alle Fünf leuch­ten im Gesamt­klang mit den jeweils eige­nen künst­le­ri­schen Far­ben immer wieder fun­kelnd auf.” — Kon­rad Bott, SWR Lau­re­en Mobo – Gesang Lean­dro Hernán­dez Waber – Key­boards Mat­thi­as Nick – Gitar­re Alex­an­der Brenn­scheidt – Bass Jurij Espen­schied — Schlag­zeug

Kon­zert

Soul­ca­fé Karls­ru­he

29. Juni | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Fet­te Blä­ser­riffs, eine bes­tens ein­ge­spiel­te Rhyth­mus­grup­pe und die warm klin­gen­de Gesangs­front las­sen tot­ge­glaub­te Soul-Klas­si­ker in fri­schen Arran­ge­ments neu auf­le­ben. Fei­ne Groo­ves, kna­cki­ger Funk und souli­ger Jazz lie­ßen Soul­ca­fé zum Funk- und Soul-Flagg­schiff der Karls­ru­her Sze­ne wer­den. Seit 2008 bie­tet die von Niklas König (ehem. Braun) gegrün­de­te Local-Hero-All­star-For­ma­ti­on bestän­dig einen monat­li­chen Erfolgs­abend im Pro­gramm des Jazz­clubs. Tanz­ver­an­stal­tung. Kei­ne Sitz­platz­ga­ran­tie. // Gesang — Mela­nie Han­ke, Tunc Süzer, Oli­ver Fischer // Key­boards — Alex­an­der Krieg, Chris­ti­an Struck // Schlag­zeug — Thors­ten Rhein­schmidt // Per­kus­si­on — Andre­as Hirth // Saxo­fon, Trom­pe­te, Posau­ne — Flo­ri­an Wol­pert, Sean Ian Gupt­ill, Chris­ti­an Felz, Mar­cus Franz­ke // Gitar­re — Mathi­as Loris // Bass — Niklas König

Work­shop

Sun­day After­noon Jam

5. Juli | 17:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Als Pen­dant zum Young Lions Work­shop, der jun­gen Jaz­zern vor­be­hal­ten ist, rich­tet sich die­ser Work­shop an jazz­be­geis­ter­te Amateurmusiker:innen, die bereits im Berufs­le­ben ste­hen. Wer schon Erfah­run­gen mit ein­fa­chen Jazz­stan­dards gesam­melt hat, sich aber bis­her noch nicht auf die Büh­ne einer Ses­si­on getraut hat oder Neu­es ler­nen möch­te, ist hier genau richtig, um sich mit den unge­schrie­be­nen Regeln und den Grund­la­gen des Zusam­men­spiels ver­traut zu machen. The­men sind Abläu­fe, Reper­toire, Solo­auf­bau und Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der Büh­ne. Wer sich sicher genug fühlt, kann am dar­auf­fol­gen­den Tag bei der Ses­si­on im Jazz­club am Mon­tag um 20:00 Uhr mit­spie­len. Da die Teil­neh­men­den­zahl begrenzt ist, wird um eine recht­zei­ti­ge Anmel­dung per E‑Mail unter Anga­be von Name und Instru­ment an hier kli­cken… @jazzclub.de gebe­ten. Der Work­shop fin­det jeweils am ers­ten Sonn­tag des Monats von 17:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Work­shop ist kein Kon­zert und daher ohne Publi­kum. Er ist aus­schließ­lich für Work­shop­teil­neh­men­de gedacht. Aufbauhelfer:innen ab 16:30 Uhr sind herz­lich will­kom­men.

Ein küh­les Getränk gefäl­lig?

Im Foy­er lädt unse­re klei­ne, eben­so edle wie gemüt­li­che Jazz­bar ein, die Kon­zert­pau­se zu genie­ßen oder einen ent­spann­ten Abend zu ver­brin­gen und die Club-Atmo­sphä­re auf sich wir­ken zu las­sen. Mit einer Geträn­ke­kar­te so viel­fäl­tig wie unser Pro­gramm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.

Heu­te Lust auf Kino? Schaut vor­bei!

unse­re Part­ner und Unter­stüt­zer