Programm
JazzSession
6. April | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Die JazzSession ist das Herzstück des Musiklebens im Jazzclub. Hier trifft sich die Jazzszene der Stadt und es jammen Profis und fortgeschrittene Amateure miteinander. Gastgeber ist wie gewohnt Stefan Günther, der mit viel Feingefühl den Einstieg leicht macht und zum befreiten Improvisieren einlädt. Gemeinsam mit seinen jeweils hochkarätigen Gästen, die als Starterband den Abend eröffnen, schafft er den perfekten Rahmen für spontane Begegnungen auf der Bühne. Wie sich der Abend anschließend entwickelt, liegt ganz bei den Musiker:innen, die das Programm bestimmen und gestalten. Nicht selten entstehen dabei echte Höhenflüge und mitreißende Momente. Wer noch nicht sicher genug ist um das Publikum mitzureißen für den sind die beiden Workshops, Young Lions und Sunday Afternoon Jam gedacht. Hier kann man sich nochmal unter Anleitung ohne Publikum ausprobieren, bevor man den Schritt in die Öffentlichkeit macht.
Homegrown — Fridge People
13. April | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
„Free-Flowing-Fusion in bester Jazztradition“ ist eine passende Beschreibung der Musik dieses Quintetts, dessen Musiker sich zum Teilvom Jazz-Studium an der Mannheimer Musikhochschule kennen und die seit vielen Jahren zusammenspielen. Auch wenn die instrumentalen Zuständigkeiten klar verteilt sind, geht es bei Fridge People immer umden gemeinsamen Sound, der so kompakt ist, dass sich das Einzelne ineinem unteilbaren Ganzen auflöst. Im Ergebnis entsteht meist ein Spannungsbogen zwischen energiegeladenen und entspannten Momenteninnerhalb melodischer Eigenkompositionen. Auf der Bühne entfacht Fridge People ein musikalisches Feuerwerk mit treibenden Beats, expressiven Klangwelten und ausgiebigen Improvisationen, dessen starke Energie und Leidenschaft kein Bein ruhig und keinen Kopf kühl lässt. „Eine kraftvolle und expressive, hymnische und atmosphärisch dichte Jazz-Fusion, die mit hochgepitchten Drum & Bass-Grooves, chilligen Ambient-Sounds und erdigem Funk modernisiert ist“, attestierte Jazzthing der Band, die laut Mannheimer Morgen die „Fusion-Musik frisch“ halte. //Olaf Schönborn – sax //Gernot Ziegler – keys //Sven Götz – guit //Gernot Kögel – bass //Matthias Füchsle — drums
SOUND ZAUBER feat.: Leonie Klein, Mani Neumaier, Gunti Prochaska
14. April | 20:00 Uhr
EINTRITT 25 | ERM 23 | MITGL 20
Leonie Klein (Schlagzeugerin), Mani Neumaier (Schlagzeug) und Guntram Prochaska (Performance & Malerei)verbinden Klang und Farbe zu einer synästhetischen Performance zwischen Musik, Bild und Aktion. In einem Zusammenspiel aus perkussiven Strukturen, improvisierten Klangflächen und performativer Malerei entsteht ein Sound-Zauber aus Farbvibration und Klangfarbe. Rhythmus wird sichtbar, Farbe hörbar: Ein einzelner Farbton entfaltet sich im Raum als akustische und visuelle Erfahrung. Die Performance bewegt sich zwischen konzentrierter Reduktion und intensiver Verdichtung. Schlagzeugklänge reagieren auf malerische Gesten, während Farbe und Bewegung den musikalischen Verlauf beeinflussen. So entsteht ein offenes Spannungsfeld, in dem sich Klangfarbe und Farbton gegenseitig modulieren und ständig neu definieren. Das Publikum erlebt eine immersive Performance, die Wahrnehmungsgrenzen verschiebt und Klang als visuelles Ereignis ebenso erfahrbar macht wie Farbe als musikalische Energie.
Jan Hauf Klaviertrio
17. April | 20:00 Uhr
EINTRITT 14,5 | ERM 12,5 | MITGL 9,5
Das Trio um den 19-jährigen Pfullinger Schlagzeuger Jan Haufhat sich mittlerweile zu einer eingespielten Band entwickelt. Diein Mannheim gegründete Formation widmet sich einem modernen Jazz/Pop-Sound, ohne die Traditionen der Jazzmusik aus denAugen zu verlieren. Im Mittelpunkt des Programms stehen vor allem Eigenkompositionen, die durch starke Melodien, emotionale Tiefe sowie Groove und Atmosphäre überzeugen. Die Musik schafft einen emotionalen Zugang – für Jazzfans ebenso wie für ein breiteres Publikum. Stets stehen Spielfreude, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen im Vordergrund. Jeder der drei Musiker bringt seinen eigenen Klang und seine persönliche Perspektive ein, was den Bandsound besonders vielseitig macht. // Jan Hauf — Schlagzeug // Philipp Schuhmacher — Klavier // Max Preis — Bass
Jazzclassix — Bill Frisell
20. April | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Bill Frisells Musik ist stilistisch unglaublich vielfältig, von Soundscapes zu Country, vom straight ahead Jazz zum Experiment, Frisell vereinigt alles mit einer wunderbaren Melancholie und Herzenswärme. Vermutlich ist er der netteste Mensch auf diesem Planeten, gibt es doch bei jedem seiner Konzert diesen einen Moment, indem man meint, dass jetzt wohl gleich der Weltfrieden „ausbricht“. Bill Frisell ist aber auch der Meister des Schrägen, er hat zum Beispiel mit dem großartigen Cartoonisten Gary Larson für die Fernsehserie „From the far side“ zusammengearbeitet. Er spielte unter anderem mit Elvin Jones, John Zorn, Paul Simon, Elvis Costello, McCoy Tyner, Jim Hall und mit so vielen mehr, er war Hausgitarristbei ECM und ist jetzt bei Blue Note. Sein Sound und seine Wesensart haben der Gitarre in all den Jahren viel Inspiration gegeben, so dass der Mittsiebziger zu recht als der „all american guitarist“ gelten kann. Höchste Zeit, seine Musik einmal gehörig zu feiern. // Jochen Seiterle, Gitarre // Rolf Breyer, Bass // Stefan Günther, Schlagzeug
Mareike Wiening Quintett
23. April | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
„Wiening ist mit ihren Stücken eine bemerkenswert eigenständige Komponistin, die den Bebop bis zu freien Spielformen erweitert und souverän die ausgetüfteltsten ungeraden Metren beherrscht“, so die Frankfurter Allgemeine über die deutsche Schlagzeugerin Mareike Wiening, die viele Jahre in New York gelebt hatte und in der dortigen Jazzszene verankert war, ehe sie nach Europa zurückkehrte und 2024 zur Professorin für Jazz-Schlagzeug in Wien berufen wurde. Noch in New York formierte sie ihr international besetztes Quintett,das 2022 beim Deutschen Jazzpreis als Band des Jahres nominiertwar und mit dem sie 2026 ihr viertes Album veröffentlicht. „Shifting Perspective“ steht wie die Vorgängeralben für ein subtiles, melodiegetragenes Gesamtkunstwerk voller nuancenreicher Klanglandschaften: kammermusikalisch feinfühlig, tänzelnd im Walzer oder rhythmisch zupackend mit groovenden Improvisationen. // Rich Perry (US) Tenor Saxophone // Luke Marantz (US) Klavier // Alex Goodmann (US/CA) Gitarre // Phil Donkin (UK/DE) Bass // Mareike Wiening (DE) Schlagzeug/Komposition
Ein kühles Getränk gefällig?
Im Foyer lädt unsere kleine, ebenso edle wie gemütliche Jazzbar ein, die Konzertpause zu genießen oder einen entspannten Abend zu verbringen und die Club-Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Mit einer Getränkekarte so vielfältig wie unser Programm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.
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