Kei­ne Loca­ti­on. Ein Gefühl.

jazz­club karls­ru­he

Pro­gramm

Home­grown

Home­grown — Fri­dge Peo­p­le

13. April | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

„Free-Flowing-Fusi­on in bes­ter Jazz­tra­di­ti­on“ ist eine pas­sen­de Beschrei­bung der Musik die­ses Quin­tetts, des­sen Musi­ker sich zum Teil­vom Jazz-Stu­di­um an der Mann­hei­mer Musik­hoch­schu­le ken­nen und die seit vie­len Jah­ren zusam­men­spie­len. Auch wenn die instru­men­ta­len Zustän­dig­kei­ten klar ver­teilt sind, geht es bei Fri­dge Peo­p­le immer umden gemein­sa­men Sound, der so kom­pakt ist, dass sich das Ein­zel­ne inei­nem unteil­ba­ren Gan­zen auf­löst. Im Ergeb­nis ent­steht meist ein Span­nungs­bo­gen zwi­schen ener­gie­ge­la­de­nen und ent­spann­ten Momen­ten­in­ner­halb melo­di­scher Eigen­kom­po­si­tio­nen. Auf der Büh­ne ent­facht Fri­dge Peo­p­le ein musi­ka­li­sches Feu­er­werk mit trei­ben­den Beats, expres­si­ven Klang­wel­ten und aus­gie­bi­gen Impro­vi­sa­tio­nen, des­sen star­ke Ener­gie und Lei­den­schaft kein Bein ruhig und kei­nen Kopf kühl lässt. „Eine kraft­vol­le und expres­si­ve, hym­ni­sche und atmo­sphä­risch dich­te Jazz-Fusi­on, die mit hoch­g­e­pitch­ten Drum & Bass-Groo­ves, chil­li­gen Ambi­ent-Sounds und erdi­gem Funk moder­ni­siert ist“, attes­tier­te Jazzt­hing der Band, die laut Mann­hei­mer Mor­gen die „Fusi­on-Musik frisch“ hal­te. //Olaf Schön­born – sax //Gernot Zieg­ler – keys //Sven Götz – guit //Gernot Kögel – bass //Matthias Füchs­le — drums

Kon­zert

SOUND ZAU­BER feat.: Leo­nie Klein, Mani Neu­mai­er, Gun­ti Pro­chas­ka

14. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25 | ERM 23 | MIT­GL 20

Leo­nie Klein (Schlag­zeu­ge­rin), Mani Neu­mai­er (Schlag­zeug) und Gun­tram Pro­chas­ka (Per­for­mance & Malerei)verbinden Klang und Far­be zu einer syn­äs­the­ti­schen Per­for­mance zwi­schen Musik, Bild und Akti­on. In einem Zusam­men­spiel aus per­kus­si­ven Struk­tu­ren, impro­vi­sier­ten Klang­flä­chen und per­for­ma­ti­ver Male­rei ent­steht ein Sound-Zau­ber aus Farb­vi­bra­ti­on und Klang­far­be. Rhyth­mus wird sicht­bar, Far­be hör­bar: Ein ein­zel­ner Farb­ton ent­fal­tet sich im Raum als akus­ti­sche und visu­el­le Erfah­rung. Die Per­for­mance bewegt sich zwi­schen kon­zen­trier­ter Reduk­ti­on und inten­si­ver Ver­dich­tung. Schlag­zeug­klän­ge reagie­ren auf male­ri­sche Ges­ten, wäh­rend Far­be und Bewe­gung den musi­ka­li­schen Ver­lauf beein­flus­sen. So ent­steht ein offe­nes Span­nungs­feld, in dem sich Klang­far­be und Farb­ton gegen­sei­tig modu­lie­ren und stän­dig neu defi­nie­ren. Das Publi­kum erlebt eine immersi­ve Per­for­mance, die Wahr­neh­mungs­gren­zen ver­schiebt und Klang als visu­el­les Ereig­nis eben­so erfahr­bar macht wie Far­be als musi­ka­li­sche Ener­gie.

Kon­zert

Jan Hauf Kla­vier­trio

17. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 14,5 | ERM 12,5 | MIT­GL 9,5

Das Trio um den 19-jäh­ri­gen Pful­lin­ger Schlag­zeu­ger Jan Hauf­hat sich mitt­ler­wei­le zu einer ein­ge­spiel­ten Band ent­wi­ckelt. Die­in Mann­heim gegrün­de­te For­ma­ti­on wid­met sich einem moder­nen Jaz­z/­Pop-Sound, ohne die Tra­di­tio­nen der Jazz­mu­sik aus den­Au­gen zu ver­lie­ren. Im Mit­tel­punkt des Pro­gramms ste­hen vor allem Eigen­kom­po­si­tio­nen, die durch star­ke Melo­dien, emo­tio­na­le Tie­fe sowie Groo­ve und Atmo­sphä­re über­zeu­gen. Die Musik schafft einen emo­tio­na­len Zugang – für Jazz­fans eben­so wie für ein brei­te­res Publi­kum. Stets ste­hen Spiel­freu­de, Kom­mu­ni­ka­ti­on und gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en im Vor­der­grund. Jeder der drei Musi­ker bringt sei­nen eige­nen Klang und sei­ne per­sön­li­che Per­spek­ti­ve ein, was den Band­sound beson­ders viel­sei­tig macht. // Jan Hauf — Schlag­zeug // Phil­ipp Schuh­ma­cher — Kla­vier // Max Preis — Bass

Jazz­Clas­six

Jazz­clas­six — Bill Fri­sell

20. April | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Bill Fri­sells Musik ist sti­lis­tisch unglaub­lich viel­fäl­tig, von Sound­scapes zu Coun­try, vom straight ahead Jazz zum Expe­ri­ment, Fri­sell ver­ei­nigt alles mit einer wun­der­ba­ren Melan­cho­lie und Her­zens­wär­me. Ver­mut­lich ist er der net­tes­te Mensch auf die­sem Pla­ne­ten, gibt es doch bei jedem sei­ner Kon­zert die­sen einen Moment, indem man meint, dass jetzt wohl gleich der Welt­frie­den „aus­bricht“. Bill Fri­sell ist aber auch der Meis­ter des Schrä­gen, er hat zum Bei­spiel mit dem groß­ar­ti­gen Car­too­nis­ten Gary Lar­son für die Fern­seh­se­rie „From the far side“ zusam­men­ge­ar­bei­tet. Er spiel­te unter ande­rem mit Elvin Jones, John Zorn, Paul Simon, Elvis Cos­tel­lo, McCoy Tyner, Jim Hall und mit so vie­len mehr, er war Haus­gi­tar­rist­bei ECM und ist jetzt bei Blue Note. Sein Sound und sei­ne Wesens­art haben der Gitar­re in all den Jah­ren viel Inspi­ra­ti­on gege­ben, so dass der Mitt­sieb­zi­ger zu recht als der „all ame­ri­can gui­ta­rist“ gel­ten kann. Höchs­te Zeit, sei­ne Musik ein­mal gehö­rig zu fei­ern. // Jochen Sei­ter­le, Gitar­re // Rolf Brey­er, Bass // Ste­fan Gün­ther, Schlag­zeug

Kon­zert

Marei­ke Wiening Quin­tett

23. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 23,5 | ERM 21,5 | MIT­GL 18,5

„Wiening ist mit ihren Stü­cken eine bemer­kens­wert eigen­stän­di­ge Kom­po­nis­tin, die den Bebop bis zu frei­en Spiel­for­men erwei­tert und sou­ve­rän die aus­ge­tüf­telts­ten unge­ra­den Metren beherrscht“, so die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne über die deut­sche Schlag­zeu­ge­rin Marei­ke Wiening, die vie­le Jah­re in New York gelebt hat­te und in der dor­ti­gen Jazz­sze­ne ver­an­kert war, ehe sie nach Euro­pa zurück­kehr­te und 2024 zur Pro­fes­so­rin für Jazz-Schlag­zeug in Wien beru­fen wur­de. Noch in New York for­mier­te sie ihr inter­na­tio­nal besetz­tes Quintett,das 2022 beim Deut­schen Jazz­preis als Band des Jah­res nomi­niert­war und mit dem sie 2026 ihr vier­tes Album ver­öf­fent­licht. „Shif­ting Per­spec­ti­ve“ steht wie die Vor­gän­ger­al­ben für ein sub­ti­les, melo­die­ge­tra­ge­nes Gesamt­kunst­werk vol­ler nuan­cen­rei­cher Klang­land­schaf­ten: kam­mer­mu­si­ka­lisch fein­füh­lig, tän­zelnd im Wal­zer oder rhyth­misch zupa­ckend mit groo­ven­den Impro­vi­sa­tio­nen. // Rich Per­ry (US) Tenor Saxo­pho­ne // Luke Marantz (US) Kla­vier // Alex Good­mann (US/CA) Gitar­re // Phil Don­kin (UK/DE) Bass // Marei­ke Wiening (DE) Schlagzeug/Komposition

Kon­zert

Soul­ca­fé Karls­ru­he

27. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Fet­te Blä­ser­riffs, eine bes­tens ein­ge­spiel­te Rhyth­mus­grup­pe und die warm klin­gen­de Gesangs­front las­sen tot­ge­glaub­te Soul-Klas­si­ker in fri­schen Arran­ge­ments neu auf­le­ben. Fei­ne Groo­ves, kna­cki­ger Funk und souli­ger Jazz lie­ßen Soul­ca­fé zum Funk- und Soul-Flagg­schiff der Karls­ru­her Sze­ne wer­den. Seit 2008 bie­tet die von Niklas König (ehem. Braun) gegrün­de­te Local-Hero-All­star-For­ma­ti­on bestän­dig einen monat­li­chen Erfolgs­abend im Pro­gramm des Jazz­clubs. Tanz­ver­an­stal­tung. Kei­ne Sitz­platz­ga­ran­tie. // Gesang — Mela­nie Han­ke, Tunc Süzer, Oli­ver Fischer // Key­boards — Alex­an­der Krieg, Chris­ti­an Struck // Schlag­zeug — Thors­ten Rhein­schmidt // Per­kus­si­on — Andre­as Hirth // Saxo­fon, Trom­pe­te, Posau­ne — Flo­ri­an Wol­pert, Sean Ian Gupt­ill, Chris­ti­an Felz, Mar­cus Franz­ke // Gitar­re — Mathi­as Loris // Bass — Niklas König

Ein küh­les Getränk gefäl­lig?

Im Foy­er lädt unse­re klei­ne, eben­so edle wie gemüt­li­che Jazz­bar ein, die Kon­zert­pau­se zu genie­ßen oder einen ent­spann­ten Abend zu ver­brin­gen und die Club-Atmo­sphä­re auf sich wir­ken zu las­sen. Mit einer Geträn­ke­kar­te so viel­fäl­tig wie unser Pro­gramm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.

Heu­te Lust auf Kino? Schaut vor­bei!

unse­re Part­ner und Unter­stüt­zer