Kei­ne Loca­ti­on. Ein Gefühl.

jazz­club karls­ru­he

Pro­gramm

Jazz­Clas­six

Jazz­clas­six — Bill Fri­sell

20. April | 20:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Bill Fri­sells Musik ist sti­lis­tisch unglaub­lich viel­fäl­tig, von Sound­scapes zu Coun­try, vom straight ahead Jazz zum Expe­ri­ment, Fri­sell ver­ei­nigt alles mit einer wun­der­ba­ren Melan­cho­lie und Her­zens­wär­me. Ver­mut­lich ist er der net­tes­te Mensch auf die­sem Pla­ne­ten, gibt es doch bei jedem sei­ner Kon­zert die­sen einen Moment, indem man meint, dass jetzt wohl gleich der Welt­frie­den „aus­bricht“. Bill Fri­sell ist aber auch der Meis­ter des Schrä­gen, er hat zum Bei­spiel mit dem groß­ar­ti­gen Car­too­nis­ten Gary Lar­son für die Fern­seh­se­rie „From the far side“ zusam­men­ge­ar­bei­tet. Er spiel­te unter ande­rem mit Elvin Jones, John Zorn, Paul Simon, Elvis Cos­tel­lo, McCoy Tyner, Jim Hall und mit so vie­len mehr, er war Haus­gi­tar­rist­bei ECM und ist jetzt bei Blue Note. Sein Sound und sei­ne Wesens­art haben der Gitar­re in all den Jah­ren viel Inspi­ra­ti­on gege­ben, so dass der Mitt­sieb­zi­ger zu recht als der „all ame­ri­can gui­ta­rist“ gel­ten kann. Höchs­te Zeit, sei­ne Musik ein­mal gehö­rig zu fei­ern. // Jochen Sei­ter­le, Gitar­re // Rolf Brey­er, Bass // Ste­fan Gün­ther, Schlag­zeug

Kon­zert

Marei­ke Wiening Quin­tett

23. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 23,5 | ERM 21,5 | MIT­GL 18,5

„Wiening ist mit ihren Stü­cken eine bemer­kens­wert eigen­stän­di­ge Kom­po­nis­tin, die den Bebop bis zu frei­en Spiel­for­men erwei­tert und sou­ve­rän die aus­ge­tüf­telts­ten unge­ra­den Metren beherrscht“, so die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne über die deut­sche Schlag­zeu­ge­rin Marei­ke Wiening, die vie­le Jah­re in New York gelebt hat­te und in der dor­ti­gen Jazz­sze­ne ver­an­kert war, ehe sie nach Euro­pa zurück­kehr­te und 2024 zur Pro­fes­so­rin für Jazz-Schlag­zeug in Wien beru­fen wur­de. Noch in New York for­mier­te sie ihr inter­na­tio­nal besetz­tes Quintett,das 2022 beim Deut­schen Jazz­preis als Band des Jah­res nomi­niert­war und mit dem sie 2026 ihr vier­tes Album ver­öf­fent­licht. „Shif­ting Per­spec­ti­ve“ steht wie die Vor­gän­ger­al­ben für ein sub­ti­les, melo­die­ge­tra­ge­nes Gesamt­kunst­werk vol­ler nuan­cen­rei­cher Klang­land­schaf­ten: kam­mer­mu­si­ka­lisch fein­füh­lig, tän­zelnd im Wal­zer oder rhyth­misch zupa­ckend mit groo­ven­den Impro­vi­sa­tio­nen. // Rich Per­ry (US) Tenor Saxo­pho­ne // Luke Marantz (US) Kla­vier // Alex Good­mann (US/CA) Gitar­re // Phil Don­kin (UK/DE) Bass // Marei­ke Wiening (DE) Schlagzeug/Komposition

Kon­zert

Soul­ca­fé Karls­ru­he

27. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25,5 | ERM 23,5 | MIT­GL 20,5

Fet­te Blä­ser­riffs, eine bes­tens ein­ge­spiel­te Rhyth­mus­grup­pe und die warm klin­gen­de Gesangs­front las­sen tot­ge­glaub­te Soul-Klas­si­ker in fri­schen Arran­ge­ments neu auf­le­ben. Fei­ne Groo­ves, kna­cki­ger Funk und souli­ger Jazz lie­ßen Soul­ca­fé zum Funk- und Soul-Flagg­schiff der Karls­ru­her Sze­ne wer­den. Seit 2008 bie­tet die von Niklas König (ehem. Braun) gegrün­de­te Local-Hero-All­star-For­ma­ti­on bestän­dig einen monat­li­chen Erfolgs­abend im Pro­gramm des Jazz­clubs. Tanz­ver­an­stal­tung. Kei­ne Sitz­platz­ga­ran­tie. // Gesang — Mela­nie Han­ke, Tunc Süzer, Oli­ver Fischer // Key­boards — Alex­an­der Krieg, Chris­ti­an Struck // Schlag­zeug — Thors­ten Rhein­schmidt // Per­kus­si­on — Andre­as Hirth // Saxo­fon, Trom­pe­te, Posau­ne — Flo­ri­an Wol­pert, Sean Ian Gupt­ill, Chris­ti­an Felz, Mar­cus Franz­ke // Gitar­re — Mathi­as Loris // Bass — Niklas König

Kon­zert

Sonic Har­mo­nics

30. April | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 25 | ERM 23 | MIT­GL 20

Der Karls­ru­her Saxo­pho­nist und Kom­po­nist Klaus Buch­ner wid­met sich seit 2019 inten­siv der Hand­pan, einem noch sehr jun­gen Instru­ment, das erst im Jahr 2000 als Schwei­zer Ent­wick­lung auf den Markt kam und sich schnell – auch durch vie­le Nach­bau­ten – ver­brei­te­te. Buch­ners Ziel ist es, die­ses zau­ber­haft wei­che und klang­vol­le, ein wenig an die kari­bi­sche Steel­drum erin­nern­de Instru­ment mit unter­schied­li­chen Gen­res in Kon­takt zu brin­gen und dar­in zu inte­grie­ren. Für Sonic Har­mo­nics hat er fan­tas­ti­sche Musi­ker gefun­den, die den sehr fei­nen, har­mo­ni­schen Klang der Hand­pan mit einer Pri­se Jazz unter­le­gen, mit einem Hauch Klas­sik ver­fei­nern, mit geschmei­di­gen Pia­no- und Syn­the­si­zer­klän­gen umman­teln und auf einem läs­si­gen und fan­ta­sie­vol­len Groo­ve als Ohren­schmaus ser­vie­ren. Erst­mals wird die Sän­ge­rin Sarah Lip­fert mit ihrer Stim­me zu Sonic Har­mo­nics bei­tra­gen. // Klaus Buch­ner — Hand­pan und Saxo­phon // Sarah Lip­fert — Gesang // Hen­rik Mumm — Bass und Cel­lo // Stef­fen Schu­ma­cher — Pia­no und Keys // Sean Ian Gupt­ill — Trom­pe­te // Mar­cel Mil­lot — Drums

Kon­zert

Gilad Heks­el­man Trio

1. Mai | 20:00 Uhr

EIN­TRITT 29 | ERM 27 | MIT­GL 24

Der 1983 in Isra­el gebo­re­ne Gilad Heks­el­man gilt als einer der inno­va­tivs­ten Gitar­ris­ten sei­ner Gene­ra­ti­on. Er kam 2004 nach NewYork, wo er seit­her mit Musi­kern wie Lar­ry Gre­na­dier, Chris Pot­ter, Eric Har­land, Mark Tur­ner, Anat Cohen, Espe­ran­za Spal­ding und Tigran Hama­syan zusam­men­spiel­te. Heks­el­man liebt farb­in­ten­si­ve Har­mo­nien und schafft raum­ein­neh­men­de Sounds. In sei­ner Melo­die­füh­rung lässt sich eine poe­ti­sche Ver­son­nen­heit und Ori­en­tie­rung an tra­di­tio­nel­len Songs erken­nen. Die Stü­cke, die er schreibt, schwe­ben mit Leich­tig­keit durch den Raum. „Es gibt ver­mut­lich im zeit­ge­nös­si­schen Jazz kei­ne stär­ke­ren Melo­dien, als die,die Gilad Heks­el­mans Gitar­re ent­fleu­chen“, schrieb Ben Gray auf Next­bop. Irgend­wo in den Qua­dran­ten Methe­ny-Aber­crom­bie-Sco­field-Stern scheint der jun­ge Musi­ker aus New York sei­neng­anz eige­nen, ele­gan­ten Stil ent­wi­ckelt zu haben. //Gilad Heks­el­man — Gui­tar //Orlando Le Fle­ming — Bass //Ofri Nehe­mya — Drums

Work­shop

Sun­day After­noon Jam

3. Mai | 17:00 Uhr

Ein­tritt: auf frei­wil­li­ger Basis

Als Pen­dant zum Young Lions Work­shop, der jun­gen Jaz­zern vor­be­hal­ten ist, rich­tet sich die­ser Work­shop an jazz­be­geis­ter­te Amateurmusiker:innen, die bereits im Berufs­le­ben ste­hen. Wer schon Erfah­run­gen mit ein­fa­chen Jazz­stan­dards gesam­melt hat, sich aber bis­her noch nicht auf die Büh­ne einer Ses­si­on getraut hat oder Neu­es ler­nen möch­te, ist hier genau richtig, um sich mit den unge­schrie­be­nen Regeln und den Grund­la­gen des Zusam­men­spiels ver­traut zu machen. The­men sind Abläu­fe, Reper­toire, Solo­auf­bau und Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der Büh­ne. Wer sich sicher genug fühlt, kann am dar­auf­fol­gen­den Tag bei der Ses­si­on im Jazz­club am Mon­tag um 20:00 Uhr mit­spie­len. Da die Teil­neh­men­den­zahl begrenzt ist, wird um eine recht­zei­ti­ge Anmel­dung per E‑Mail unter Anga­be von Name und Instru­ment an hier kli­cken… @jazzclub.de gebe­ten. Der Work­shop fin­det jeweils am ers­ten Sonn­tag des Monats von 17:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Work­shop ist kein Kon­zert und daher ohne Publi­kum. Er ist aus­schließ­lich für Work­shop­teil­neh­men­de gedacht. Aufbauhelfer:innen ab 16:30 Uhr sind herz­lich will­kom­men.

Ein küh­les Getränk gefäl­lig?

Im Foy­er lädt unse­re klei­ne, eben­so edle wie gemüt­li­che Jazz­bar ein, die Kon­zert­pau­se zu genie­ßen oder einen ent­spann­ten Abend zu ver­brin­gen und die Club-Atmo­sphä­re auf sich wir­ken zu las­sen. Mit einer Geträn­ke­kar­te so viel­fäl­tig wie unser Pro­gramm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.

Heu­te Lust auf Kino? Schaut vor­bei!

unse­re Part­ner und Unter­stüt­zer