Programm
Homegrown — Kerstin Haberecht
9. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
HABERECHT 4 — Essence and more Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt die aufstrebende Altsaxofonistin Kerstin Haberecht in ihren Stücken prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre musikalische Sprache. Mit ihrem Quartett entfaltet sie ebenso die sanfte, sangliche als auch die energische, perkussive Seite ihres Instruments und beweist hierbei ein ausgereiftes Gespür für abwechslungsreiche Energieverläufe und polyrhythmische Spannungen. Gleichermaßen zeichnet sie ihr Talent für starke Melodien, klare Themen sowie ihre Flexibilität im Ton aus, der manchmal warm, voll und samtig, aber auch gerade oder spröde klingen kann. Unterstützt wird sie von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten maßgeblich den Gesamtklang von Haberecht 4 beeinflusst. 2016 erschien Haberechts Debutalbum „Essence“ in der Jazzthing NextGeneration Reihe. Seither wurde sie von der HR-Bigband gefeaturet, spielte verschiedentlich als Sidewoman und konzentriert sich gegenwärtig auf ihre Hauptprojekte Haberecht 4 und Duo Voltige. Videos: https://youtu.be/uFZ8z4mMayM https://youtu.be/5w-bQB7Img8 https://youtu.be/SGfpB-c49pE
Jazz und Literatur
Badisches Staatstheater Karlsruhe
15. März | 11:00 Uhr
Eintritt: gemäß Kooperationspartner
Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhanden gekommen. Judith Schalanskywidmet sich dem, was das Verlorene hinterlässt: verhallte Echos undverwischte Spuren, Gerüchte und Legenden, Auslassungszeichen und Phantomschmerzen. Ausgehend von verloren gegangenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft sie ein naturgemäß unvollständiges Verzeichnis des Verschollenen und Verschwundenen, das seine erzählerische Kraft dort entfaltet, wo die herkömmliche Überlieferung versagt. Umrahmt wird die Lesung von einem Quartett um den Holzbläser Gerd Pfeuffer. In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe Dauer: 2h 00, 1 Pause Ort: Neues Entrée, Badisches Staatstheater Karlsruhe //Gerd Pfeuffer (Altsaxophon,Sopransaxophon,Flöte) //Wolfgang Klockewitz (Piano) //Jan Götz (Bass) //Steffen Schuhmacher (Schlagzeug)
Jazzclassix — Gary Burton
16. März | 20:00 Uhr
Eintritt: auf freiwilliger Basis
Der 1943 geborene Vibraphonist Gary Burton revolutionierte ab Anfang der 1960er Jahre die Rolle seines Instruments im Jazz. Durch sein an Pianisten wie Bill Evans orientiertes Spiel mit vier Schlägeln war es ihm möglich, komplexe Akkorde und mehrstimmmige Linien zu spielen. Burton gilt ausserdem als wichtiger Wegbereiter des Jazzrock der 1970er Jahre. Auch als Talententdecker spielte er eine wichtige Rolle, Musiker wie Pat Metheny, Larry Corryell, Makato Ozone, Julian Lage und Kurt Rosenwinkel wurden von ihm gefördert. Die Musik von Gary Burton wird von einer Band um den Vibraphonisten Max Pallmann, der von Gary Burton unterrichtet wurde, präsentiert. Der aus einer Musikerfamilie stammende Max Pallmann spielte zunächst Schlagzeug, bevor er mit 13 Jahren das Vibraphon für sich entdeckte. Begleitet wird er an diesem Abend von der Rhythmusgruppe des Robin Mock Quartetts, zusammen unternehmendie vier Musiker eine Reise durch die Laufbahn von Gary Burton. //Max Pallmann — Vibraphon //Wolfgang Klockewitz — Piano //Robin Mock — Bass //Jonathan Zacharias — Schlagzeug
Die UMBO Show feat.: Rolf Stahlhofen
18. März | 20:00 Uhr
EINTRITT 27,5 | ERM 25,5 | MITGL 22,5
Die Umbo Show ist eine musikalische Late-Night-Show mit dem wortgewandten und schlagfertigen Gastgeber Umbo, seines Zeichens Songschreiber, Bassist, Entertainer und Hans Dampf inallen Gassen. Sie verspricht handgemachte, authentische Musiksowie Interaktion mit Künstlern und Publikum, die über das klassische Konzerterlebnis hinausgeht. Gast der immer wieder neu zusammengestellten Band ist an diesem Abend Rolf Stahlhofen. Als Mitbegründer und ehemaliger Co-Frontmann der Söhne Mannheims sowie erfolgreicher Solokünstler hat Rolf Stahlhofen mit seiner markanten Stimme zahlreiche populäre Alben mitgeprägt. Vor allem aber schafft es Stahlhofen spielend, durch Musik die perfekte Stimmung zu schaffen, eine klare Botschaft zu transportieren und Gäste emotional zu berühren, Musik, die inspiriert, verbindet und bewegt.
Schlippenbach / Altschul Quartett
19. März | 20:00 Uhr
EINTRITT 32,5 | ERM 30,5 | MITGL 27,5
Mit einem Quartett der Superlative kehrt der Pianist und europäische Free Jazz Pionier Alexander von Schlippenbach in den Jazzclub zurück. An seiner Seite ist mit dem US-amerikanischen Schlagzeuger Barry Altschul einer der ganz großen Drummer, der viele Jahre das Trio von Paul Bley mitprägte, ehe er mit Chick Corea, Dave Holland und Anthony Braxton die Band Circle gründete und weltweit mit zahllosen Projekten und Kollegen wie Sam Rivers und Billy Bang tourte. Auf ein erstes Aufeinandertreffen 2022 folgte der Wunsch nach einer festen Quartettformation, sie wird komplettiert von dem Amerikaner Joe Fonda am Kontrabass und von Rudi Mahall, einem der originellsten Klarinettisten der Jazzwelt. Gespielt werden in erster Linie freie Improvisationen, eigene Kompositionen, aber auch der eine oder andere speziell arrangierte Jazz Standard. //Alexander von Schlippenbach — Piano //Barry Altschul — Drums //Joe Fonda — Bass //Rudi Mahall — Klarinette, Bassklarinette
Kurz, Ludwig, Parzhuber feat. Loren Stillman
26. März | 20:00 Uhr
EINTRITT 23,5 | ERM 21,5 | MITGL 18,5
Das Kollektiv Kurz Ludwig Parzhuber entstand eher beiläufig. Saxophonist Johannes Ludwig sowie der Bassist Andreas Kurz und der Drummer Alex Parzhuber unterrichten an der Münchner Hochschule für Musik und Theater und trafen sich immer Mittwochabends zum Ausklang ihrer Arbeitstage. Aus lockeren, gerne auch frei improvisierten Jams erwuchs schnell das Bedürfnis, das erquickliche Miteinander zu konkretisieren und zu entwickeln. Gemeinsam mitdem US-amerikanischen Saxophonisten Loren Stillman formieren sie nun ein Quartett ohne Akkordinstrument, das vor allem harmonische Freiheit bietet und den dialogischen Aspekt in der Frontlineunterstützt. „Hier ist Jazz aufrichtige Kommunikation unter Freunden. Eine Wohltat, da zu lauschen.“, schrieb das Rondo Magazin über die jüngste CD des Kollektivs, über die es in Jazz Thetik heißt: „Ihr Album mit Tenorsaxofonist Loren Stillman als Gast besticht durch Intensitätund – Sanglichkeit!“ //Johannes Ludwig — alto saxophone //Loren Stillman — tenor saxophone //Andreas Kurz — double bass //Alex Parzhuber — drums
Ein kühles Getränk gefällig?
Im Foyer lädt unsere kleine, ebenso edle wie gemütliche Jazzbar ein, die Konzertpause zu genießen oder einen entspannten Abend zu verbringen und die Club-Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Mit einer Getränkekarte so vielfältig wie unser Programm sorgt unser Team dafür, dass es dabei an nichts fehlt.
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